Hühnerschnitzel mit Monschauer Senf mit grünem Pfeffer

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Wie ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, war ich ja mit meinem liebsten Ehemann in Deutschland unterwegs. Unter anderem waren wir auch in Monschau in der historischen Senfmühle. Die gibt’s seit über 100 Jahren und ist nach wie vor im Familienbesitz. Seid ihr dort mal in der Nähe, dann unbedingt dort vorbeischauen, die Führung ist interessant, wobei ich das eher als Info als als Führung verstand, in jedem Fall war es aber interessant. Außer Senf und anderen Artikeln aus der Region gibt’s dort auch einen Weinkeller, und da zahlt sich der Besuch* wirklich aus.

Der Senf wird immer noch nach Originalrezepten der Familie hergestellt, das finde ich sowieso immer interessant!

Ich hab jetzt einfach, statt dass ich das Hühnerfleisch gesalzen und gepfeffert habe, mein Hühnerfleisch auf beiden Seiten mit diesem grandiosen Senf mit grünem (scharfem) Pfeffer eingestrichen. Danach wie immer durch Mehl, Ei und Brösel ziehen und in reichlich Fett rausbraten.

Hühnerschnitzel mit Senf
Ich habe statt einem großen Topf viele kleine Töpfe gekauft, damit ich mehr ausprobieren kann. Ich hab ein paar dort in der Verkostung verkostet, aber nach zwei, drei Sorten ist der Geschmackssinn erst mal weg.

Senf aus Monschau, Deutschland
Diese hübschen Töpfchen habe ich mir mitgenommen, in einigen Sorten.

Hühnerschnitzel
Da baden sie in reichlich Öl,..wie es Schnitzel halt so mögen.

Paniertes Hühnerschnitzel mit Senf mit grünem Pfeffer

Paniertes Hühnerschnitzel mit Senf mit grünem Pfeffer von der historischen Senfmühle Monschau

Und ich liebe es, wenn der Salat gleich am Teller ist, allerdings schau ich schon, dass nicht all Zuviel Marinade am Teller landet, schwimmen darf mein Schnitzel nur im Fett, nicht in Salatdressing.

Mahlzeit!

* Aja..niemand zahlt mir was dass ich die historische Senfmühle hier erwähne, das mach ich weil mir der Senf schmeckt und ich solche Produkte mag. Alle Senfvarianten sind ohne Konservierungsstoffe, und basieren auf einem Grundsenf. Bio sind die Kräuter vom Kräutersenf.

Selbstgemachte Antipasti: Champignons mit Rosmarin und Apfelbalsam Essig

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In diesem Sommer gabs schon einige heftige Hitzewellen, in einer davon habe ich diese köstlichen Antipasti gemacht, niemand wollte hier am Abend was Warmes zu Essen haben und tagsüber schon gar nicht.

Antipasti, Champignon

Diese Antipasti werden in der Pfanne gemacht, und sollten dann mindestens 24 h im Kühlschrank gut durchziehen können, bevor man sie isst.
Das fiel mir schwer beim Zubereiten, weil das hat schon frisch gemacht, noch heiß so gut geschmeckt.

Die Zutatenliste ist überschaubar, Rosmarin wuchert bei mir im Garten und die restlichen Zutaten sind aus dem Vorrat. Champignons habe ich natürlich frisch gekauft.

Anstipasti mit Champignons, Zitrone und Rosmarin

Antipasti mit Champignons, homemade

 

– 400 g braune Champignon
– 1 großer Zweig frischer Rosmarin
– 4-5 Knoblauchzehen
– gutes Olivenöl zum Braten
– Meersalz und Pfeffer zum Abschmecken
– 4 cl Apfelbalsam Essig (ich diesen genialen vom Gölles )

Die Champignon waschen (mach ich immer) trockentupfen und von den Stielen befreien (zb zum Gemüsesuppeansatz verwenden, ich frier das immer ein und wenn ein Schwung beinand ist koch ich fürn Vorrat Gemüsesuppe zum Aufgießen usw).
Den Rosmarin waschen und trockentupfen
Die Knoblauchzehen schälen und in ganz dünne Scheibchen schneiden.

Das Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Knoblauchscheibchen und Rosmarin darin anbraten. Die Champignons dazugeben und auf kleiner Hitze braten. Nach ein paar Minuten die Temperatur erhöhen, es soll nur wenig Flüssikeit mehr da sein zum Schluss.
Nun das Ganze mit dem Apfelbalsam ablöschen und vom Herd nehmen.

Die angebratenen Rosmarinzweige entfernen und frische hinzufügen.

Die Champignons in einem gut schließendem Gefäß im Kühlschrank mindestens 12 Stunden, besser 24 Stunden durchziehen lassen.

homemade Antipasti

Gut dazu passt Weißbrot oder man serviert die Champignons mit anderen Antipasti gemeinsam.

Die liebe Birgit von Backen mit Leidenschaft richter grad ein Event bei der ebenso lieben Zorra vom Kochtopf mit dem schönen Thema World Wide Summerfood aus, dahin schicke ich meine Antipasti, wobei ich Antipasti eh immer essen kann!

Blog-Event CXXXIII - World Wide Summerfood (Einsendeschluss 15. August 2017)

Genuss in rot-weiß-rot: hausgemachte Marillenmarmelade ohne Gelierzucker

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Heute geht’s bei Genuss in rot-weiß-rot um Marillen! Marillen sind hier in Österreich eine der beliebtesten Obstsorten, die besten Marillen wachsen meiner Meinung nach in der Wachau und auch im Burgenland, also in allen sonnenverwöhnten Gebieten.

Hier bei mir im Wienerwald zb wachsen die gar nicht gut, wir haben einige Male versucht einen Marillenbaum zu pflanzen, das hat nicht geklappt! Vor zwei Jahren habe ich meinen Eltern ein Bäumchen aus der Wachau geschenkt,..bisher blüht der zwar jedes Jahr brav, aber ernten konnten sie noch nicht. Schau ma mal ob wir irgendwann selber Marillen haben.

Die Apricotlady, Christina, hat übrigens in der Wachau selber viele Marillenbäume, sie ist daher für mich die Marillenqueen in dieser Genuss in rot – weiß – rot Runde!

Hausgemachte Marillenmarmelade

Diesmal habe ich wieder die Ohne Gelierzucker Variante gewählt um Marillenmarmelade zu kochen, aber eher aus der Not heraus, Sonntag Abend habe ich festgestellt, dass ich keinen daheim hab. Zum Glück aber reichlich normalen Zucker.

Wichtig, wenn ihr keinen Gelierzucker verwendet, um das Gelieren zu erleichtern, kann man Schalen unreife Äpfel oder auch bio Zitronenschale verwenden. Es wird aber niee so fest wie wenn ihr Gelierzucker verwendet.

Grüne Äpfel habe ich nicht gehabt (ich wollt meinen Bäumen nicht die paar Apfal stehlen gg) so habe ich einfach pro kg Marillen die Schale einer Zitrone und auch den Saft dazugegeben.

Hausgemachte Marillenmarmelade ohne Gelierzucker

– pro 1000 g Marillen (mit Stein gewogen)
– 700 g Haushaltszucker
– Saft und abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
– otional: Vanilleschote, Marillenlikör, Marillenschnaps in kleinen Mengen

Die Marillen abwägen und die Zuckermenge festlegen.

Die Früchte waschen und entsteinen, jede Marille in kleine Stückchen schneiden.
Zucker, Zitronensaft und Schale mit den Marillen vermischen.

Mindestens eine Stunde stehen lassen, und mit dem Pürierstab bis zu gewünschten Konsistenz bearbeiten.

In einem reichlich großen Topf diesen Marillengatsch (mir fallt kein anderes Wort ein gg) mit der Vanilleschote aufkochen, dann die Hitze runterdrehen und bei kleiner Hitze leicht köcheln.
Damit es geliert, dauert es auf jeden Fall länger als mit Gelierzucker, und es wird auch nicht sooo fest wie mit diesem Zucker. Lasst es solange köchlen bis die Gelierprobe erfolgreich ist. Durch das Pürieren wird das richtig schönes Marmelade 🙂 Jetzt eventuell Likör oder Schnaps zufügen (pro kg so 2 cl)

Während des Köchelns, Rexglasl (ich hab welche mit Schraubverschluss) vorbereiten, bei mir werden die nur mit kochend heißem Wasser ausgespült und bevor die Marmelade reingefüllt wird, kommt in jedes Glasl ein Schlückchen Marillenschnaps:-).

Genuss in rot weiß rot

Mittels eines Glaskrugs kriegt ihr die Marmelade auch ohne Patzerei in die Glasl, ich nicht, ich schaffs immer zu Patzen in irgendeiner Form.

Abkühlen lassen und Biskuitroulade rühren gehen,..oder so!

Ich bewahre alle Marmeladen, Säfte und auch Limes, die ich selber mache im Kühlschrank auf, nach der Saison sind alle drei Kühlschränke bummvoll..bis Mai ist meist alles weg.

Hier sind noch die Rezepte meiner Kolleginnen:
Genuss in rot - weiß - rot, Marille

Susi, die Turbohausfrau mit Marillen-Kriecherl Marmelade

Friederike vom Fliederbaum mit Wiener Wäschermädeln

Verena von Verenakocht mit 4!! verschiedenen Marillenröstern

Christina, THE Ultimative Apricotlady mit Hühnerspießen mit Marillen

Maria, das Mädel vom Land mit Marilleneis mit Haselnusskrokant

Danke an die österreichische Firma Müller Glas & Co, die mir einige Schraubverschlussgläser zur Verfügung gestellt hat.

Pastaglück: Orecchiette mit Steinpilzen und Weißkäse

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Das ist wieder so ein Gericht, wo ich ein paar Urlaubsmitbringsel verarbeitet habe. Sogar die drei Hauptzutaten sind aus dem Urlaub im Mai. Gekocht habe ich es auch schon vor längerer Zeit, aber noch keinen freien Platz im Blog gehabt dafür, also darf es jetzt erscheinen. Gut dass man alle Zutaten auch hier bekommt, und die sind sogar relativ saisonunabhängig, wenn man vom Petersilie absieht.

Aber jetzt gibt’s ja noch genug davon, zumindest bei mir im Garten.
Pasta mit Steinpilzen und Käse

Weißkäse, den habe ich am Bauernmarkt in Zagreb gekauft, bei einer mir empfohlenen Bäuerin aus Slawonien, es ist schon recht fein wenn man Freunde in einigen Orten hat die wissen was man will und dann noch die passenden Tipps dazu parat haben.
Dieser Käse ist in Salzlake eingelegt und aus Kuhmilch. Anders als Feta schmilzt der nicht ein bisschen wenn man ihn wie ich verarbeitet, es bleiben also die Käsestücke so, wie man sie geschnitten hat.
Mir schmeckt er auch so gut, leider mein Mann ist wieder mal nicht angetan, dem schmeckt der lange gereifter Ziegenkäse besser. Der schmeckt mir auch, aber ich esse mehr Käsesorten als er.

Die Orechiette sind aus der Toskana :-), die getrockneten Steinpilze aus Südtirol und die Petersilie aus dem Garten 🙂 Viel mehr braucht man auch nicht.

Zu diesem Gericht passt super ein leichter Blattsalat oder auch ein Paradeissalat.

Pasta mit Steinpilzen und Käse

Orecchiette mit getrockneten Steinpilzen und Weißkäse

Zutaten für 1 Portion
– 125 g Orcchiette Pasta
– 10 g getrocknete Steinpilze, besser noch frische wenn vorhanden
– 60 g Kravlja Skuta (Weißkäse)
– eine Knoblauchzehe
– eine halbe Zwiebel
– etwas Sonnenblumenöl
– frische Petersilie
– Salz und Pfeffer

Die Steinpilze in ein bissal Wasser aufweichen lassen, entfällt bei frischen Schwammerln
Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen.
Zwiebel und Petersilie sehr fein hacken.
Den Käse in grobe Würfel schneiden, die Petersilie fein hacken.

In einer großen Pfanne das Öl leicht erhitzen und Zwiebel und Knoblauch leicht anschwitzen, bis sie schön glasig sind. Jetzt kommen die abgetropften Steinpilze dazu und werden mit angedünstet. Ein paar Minuten reichen, weil die eh dünn geschnitten sind. Bei frischen reicht auch eine kurze Garzeit.

Jetzt kommen die Nudeln dazu, und der Käse, alles gut durchmischen, abschmecken mit Salz und Pfeffer, danach die gehackte Petersilie untermischen
Pasta mit Steinpilzen und Käse

Split – Imotski Kraterseen – Makarska – Bilderbuch

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Die Nacht auf der Marko Polo von Jadrolinja ist nichts was ich euch in Wort und Bild zeigen möchte, nur soviel 12 Stunden dauert die Überfahrt von Ancona in Italien nach Split in Kroatien, die Fahrt ist nachts, man sieht also wenig bis nichts, weil es doch direkt übers Meer geht, ohne Stop irgendwo an Land.
Mein Mann konnte wenigstens schlafen, ich konnte nicht weil hinter mir eine Dame schlief die so laut schnarchte dass mir keine Ruhe gegönnt war..ich war dann an Deck und hab mich mit wildfremden Männern unterhalten, es sind sehr viele LKW’s auf dieser riesigen Autofähre und ich quatsch eh immer gern mit Menschen,..auch wenn wir gegenseitig unsere Sprachen nicht gut verstehen, man kann sich dennoch gut unterhalten. Espresso gabs eh die ganze Nacht in der Bord Bar. Nur keine Zigaretten, aber Rauchen ist eh ungesund.

Kurz vor Split dann dieser herrliche Sonnenaufgang! Alleine dafür lohnte es sich schon ganz zeitig an Deck zu sein.


Das sieht man wenn man in Split mit dem Schiff ankommt, um die frühe Zeit, also 7 Uhr früh, ist die Meer Promenade noch sehr ruhig, später drängeln sich die Leute um die Standeln, die Lokale sind bummvoll und man wird gesehen und schaut selber.


Diokletianpalast, immer ein Anziehungspunkt in Split für Menschenmassen


Kroatischer Volkstanz: Klapa


Nachts ist alles schön beleuchtet, da gefällt mir die Altstadt fast noch besser.


Der Hafen so von der Ferne, von oben gefällt mir sehr gut, ist man aber mittendrin ists ein Hafen wie jeder andere mit vielen Menschen, aufgeregt herumfahrenden Autos und auch Grenzkontrollen, wir mussten den Pass und Autopapiere vorzeigen.

Einen unserer Tage in Split haben wir in der Umgebung verbracht, ich finde Makarska so schön, man kann im Meer baden und gleichzeitig das Biokovo Gebirge bestaunen. Eine andere Art zu baden! Leider hatte ich kein Badezeug mit, aber ich kannte das noch von unseren Urlauben in Zaostrog, das ist ein kleines Örtchen mit einem schönen Franziskanerkloster an der Makarspa Riviera, so ich glaube 30 km entfernt.

Kroatien

Diese Kraterseen in der Nähe von Imotski empfehle ich euch anzusehen, leider gerieten wir in ein übles Gewitter und konnten nur zwei kurze Blicke auf zwei der Seen werfen, danach ging die Welt unter, so ein Gewitter hatte ich lange nicht erlebt.
Man kann in diesen Seen auch baden, wenn man den Krater runterklettert, es gibt aber Holzstiegen um dieses Unterfangen zu erleichtern, und wir werden das das nächste Mal sicher machen.

Die kurze Zeit in Split und Umgebung ging viel zu schnell vorbei, da sind wir schon wieder unterwegs zur nächsten Stadt, die wir besuchen, Sarajevo, meine Lieblingsstadt am Balkan, in Bosnien&Herzegovina. Mehr dazu dann im nächsten Bilderbericht.

Osso Bucco nach Sinas Art

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Endlich gibt’s österreichische Paradeiser zu kaufen. Auch wenn ich weiß, dass die aus der Dose manchesmal aromatischer sind, ich mag einfach frische Paradeiser auch beim Kochen.

Wenn man ein Gericht lange köcheln lässt, dann sind auch die frischen Tomaten aromatisch.

Osso bucco

Osso Bucco kennt man, das sind Scheiben vom Kalbshaxen, die man mit Rotwein, Paradeisern und Gewürzen lange schmort, so dass am Ende ein aromatisches Gericht rauskommt.

Ich hab unser Osso Bucco etwas einfacher gemacht, aber das schmeckt auch sehr köstlich. Gerade im Sommer.

Gut passen würden da Nudeln dazu, ich habe aber die ganzen Erdäpfel nur geschält und mitgekocht. Und die zerfallen auch nicht trotz der langen Zeit. Aja und ich habs in der Pfanne, einfach am Herd gemacht.

Osso Bucco mit Paradeisern, Salbei und Erdäpfel

Zutaten für 2 Portionen

  • 2 Scheiben Kalbshaxen
  • 1 kg Fleischtomaten
  • 2 Längen Stangensellerie
  • 1 große Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • frischer Salbei
  • Tomatenmark
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 große Erdäpfel

Die Kalbshaxenscheiben waschen und gut trockentupfen.
Die Paradeiser mit heißem Wasser übergießen und von der Haut befreien, das kann man, muss man aber nicht tun. In beliebig große Würfel schneiden.
Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.
Die Selleriestangen gründlich waschen und würfeln.

In einer ausreichend großen Pfanne das Öl leicht erhitzen und die gesalzenen und gepfefferten Fleischscheiben auf beiden Seiten kurz anbraten.
Dann das Fleisch aus der Pfanne heben und zur Seite stellen.

Die Zwiebel und den Knoblauch im Bratenrückstand (eventuell noch ein bissl Olivenöl zugeben) anrösten.

Die Selleriestangenstücke und das Tomatenmark hinzufügen und gut verrühren.
Jetzt kommen die Paradeiser Stücke dazu und es wird einmal kurz aufgekocht.

Jetzt kommt auch das Fleisch hinzu und die Erdäpfel im Ganzen, sowie ein paar Salbeiblätter

Auf sehr kleiner Flamme, bei leicht geöffnetem Deckel 2-3 h köcheln lassen.

Fleisch und Erdäpfel aus der Sauce heben, mit einem Pürierstab etwas zerkleinern und sofort mit ein paar frischen Salbeiblättern servieren.

Dann einfach alles gemeinsam servieren. One Pot sozusagen ohne Pasta 😉

Couscous mit Gemüse und Minz-Joghurt, Salat mit Salzkapern

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Bei mir finden sich im Kühlschrank oft kleine Reste von verschiedenem Gemüse. Oft mach ich zb nur eine halberte Zucchini in den Salat, oder auch einen halben Paprika. Oder ich mach was mit Melanzani und mein Mann isst die nicht, da bleibt dann oft ein Stückel über.

Und es war wieder soweit, dass der Kühlschrank geleert werden musste, meist wenn ich einkaufen gehe oder wenn wir wieder mal verreisen.

Blattsalate, Salzkapern, Radieschen, Olivenöl, Zitrone

Ich kaufe normalerweise Couscous zum Kochen, diesmal hab ich mich vergriffen und einen Bio Instant Couscous gekauft. Ich finde das schmeckt ein bissl anders als wenn man ihn selber „kocht“, aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein, theoretisch müsste das genau so schmecken.

Wie auch immer, das Rezept ist für 3 Portionen, zum Glück isst mein Kind hin und wieder bei mir, sonst müsste ich drei Tage essen an der Menge die ich da gekocht habe.

Bunte Couscous Gemüsepfanne mit Pfefferminz Joghurt

– 200 g Instant Couscous
– 500 ml heißes Wasser, Salz

– ca. 600 g gemischtes frisches Gemüse, bei mir am Start:
– Stangensellerie
– ein paar kleine Cocktail Paradeiser
– eine kleine Zucchini
– eine halbe Melanzani (Aubergine)
– einen halben roten Paprika
– 1 Zwiebel, zwei Knoblauchzehen

– Sonnenblumenöl, Sojasauce

Minz Joghurt:
– ein paar frische, klein gehackte Minzeblätter mit ein paar Löffel Joghurt vermischen

Salat:
– diverse Blattsalate
– zwei Radieschen (sieht man am Bild nicht, sind drunter)
– Salzkapern
– Olivenöl, Zitronensaft, Schnittlauch

Erst das Pfefferminz Joghurt herrichten und im Kühlschrank durchziehen lassen.

Alle Salate gründlich waschen (ja auch die ausn Garten..ich sag nur Schneckchen!) und in mundgerechte Stücke zerteilen.
Die Radieschen waschen und in kleine Scheibchen schneiden.
Olivenöl mit etwas Zitronensaft gut verrühren.
Vor dem Servieren das Dressing über den Salat gießen und die Salzkapern obenauf drapieren.

Couscous mit gebratenem Gemüse und Minz-Joghurt

Den Couscous im heißen Salzwasser ziehen lassen, oder wenn ihr Nicht Instant Couscous verwendet, nach Packungsanweisung zubereiten.

In einer großen Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und das gewaschene und zugeputzte Gemüse zugeben, ich habe eher große Stücke geschnitten.

Bei großer Hitze gut anbraten,mit Sojasauce ablöschen, dann den abgeseihten Couscous dazugeben, gut durchmischen und sofort servieren. Wie immer bei mir, das Gemüse muss bissfest sein, ich mag es nicht matschig und weich. Wer das nicht mag, lässt das Gemüse ein Zeital dünsten und gibt erst dann den Couscous hinzu.

Auf jede Portion zwei Löffel vom Pfefferminz Joghurt geben und mit Salat servieren.

So schnell hat man was gesundes und wohlschmeckendes auf dem Teller!

Rezension: Pikantes Gebäck vom Ofner

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Ich freue mich immer, wenn ich ein Koch- oder Backbuch vom Stocker Verlag rezensieren darf. Meist sind die Rezepte gelingsicher, die Teige lassen sich schön verarbeiten und das Ergebnis schmeckt.

So auch bei diesem Buch, Pikantes Gebäck  vom  Ofner.
Nach Feingebäck vom Ofner ist das mein zweites Buch von diesem Autor, dass ich rezensiere.

Das Einzige was mir nicht so gefällt, ist die Werbeberieselung für seine eigenen Produkte deren Absatz wohl auch durch dieses Buch gesteigert werden soll. Verstehe ich ja vollkommen, außerdem findet man heutzutage fast schon in jedem Kochbuch irgendeine Werbung für irgendwas.

In den Rezepten taucht zum Beispiel immer wieder die Zutat Bio Gerstenmalzmehl auf. Ich hab das sogar daheim, aber ich glaub es ist schon abgelaufen, weil ich es lange nicht verwendet habe.
Im Informationsteil steht aber auch, dass man das ersatzlos streichen kann, und das habe ich auch bei allen Rezepten getan, die ich nachgemacht habe. Ändert am Ergebnis glaube ich nix, alle Gebäcke waren knusprig und gut, wie sie sein sollen.

Das Backbuch gliedert sich in folgende Kaptitel:

Einleitung
Hier gibt’s allgemeine Informationen zum Thema Backen, es werden Zutaten beschrieben, die Mehlsorten erklärt, wie man Mehl richtig lagert um lange Freude daran zu haben, was man mit was austauschen kann, ob frische oder getrocknete Germ, auch ob Butter oder Olivenöl zu verwenden ist, wird genau erklärt.
Ein sehr informativer Teil, vor allem, wenn man beim Backen Anfänger ist oder sich unsicher ist.

Kleingebäck
Von Laugenknöpfen über Zitronenweckerln und Mohnbagels, hier findet sich alles was hier in Österreich so allgemein als Weckerl durchgeht, für die Jause, zum Frühstück oder einfach so zwischendurch. Die Knusperstangerln mit Grammeln sind hier im Haus zwiespältig aufgenommen worden.
Knusperstangerl mit Grieben

Baquettes
In diesem Kapitel bin ich gleich mal hängengeblieben, Olivenbaquette habe ich schon gemacht, einige andere stehen noch auf dem Plan.
homemade Olivenbaquette

Weißbrot
Toskanabrot, Sandwichwecken oder Focaccia um nur einige zu nennen, die Rezepte der Klassiker sind hier zu finden.

Gebäckspezialitäten für jede Party
Fougasse, Zupfbrot (DAS muss ich auch machen) mit viel Käse und Knobi, Limettenbrot mit Räucherforelle und Kren sind einige der kreativen Ideen dieses Kapitels.

Burger, hausgemacht
Im letzten Teil dann die unvermeidlichen Burger Rezepte. Wobei da sehr schöne Sachen dabei sind, wie der Steirer Burger oder, ganz im Trend, ein Veggieburger.

Ich habe mir einige Sachen aufgeschrieben und die werde ich so oder ähnlich noch backen.
Vielleicht mach ich sogar mal wieder einen Burger 😉

Pikantes Gebäck vom Ofner, was ich toll finde:

– Die Zutaten sind allesamt leicht erhältlich, man muss nicht von Pontius zu Pilatus rennen um ein Rezept nachmachen zu können

– Im Rezept wird zumindest das Mehl immer als Bio gekennzeichnet.

– Die Rezepte sind leicht verständlich und sehr umfangreich beschrieben, Schritt für Schritt, super für Backanfänger

– Die Backzeiten passen exakt, die Temperaturen sind für Heißluft oder Ober/Unterhitze angegeben.

– Für Gerne Bäcker  mit Sauerteig Phobie ist das Buch perfekt, alle Teige sind mit Germ zubereitet.

Von mir gibt’s eine klare Empfehlung, ich bin sicher dass da nicht nur ich viel Freude habe mit diesem Buch.

 

Informationen:

 

 

Pikantes Gebäck

Das Buch ist sowohl direkt beim Stocker Verlag  als auch im Fachhandel erhältlich.
ISBN 978-3-7020-1681-4
Christian Ofner
„Der Backprofi“
PIKANTES GEBÄCK VOM OFNER
Zwiebelbaguette, Oliven-Grissini, Speckweckerln, Zupfbrot & Co.
144 Seiten, durchgehend farbig bebildert, Großformat, 22 x 29,5 cm, Hardcover

€ 24,90

Herzlichen Dank an den Verlag, für das zur Verfügung stellen dieses Buches, der Inhalt meiner Rezension ist  mein persönlicher Eindruck.

Obers trifft Sahne: Sommerlich leichte Küche

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Wir machen keine Sommerpause!!

Auch im Juli ist die liebe Petra von Obers trifft Sahne fleißig bei mir und bringt einen wunderschönen Sommerblogpost mit!

Es ist außerdem wieder mal Zeit zu sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass wir uns monatlich so mit Beiträgen beglücken :-))

Sommerlich leichte Küche

Sommer, Sonne und wir genießen das Leben im Freien. Vom Frühstück bis  zum Abend spielt sich alles im Garten ab. Wir haben unsere Tiere, den Hund und zwei Katzen, die das auch genießen.

Juli 2017

Weimar im Sommer ist in diesem Jahr ein bisschen schwierig. Wir haben für 75000 Einwohner nur ein Freibad. Das finde ich sehr wenig, da in allen nahe liegenden Seen Badeverbot gilt. Und dazu wird das einzige Freibad jetzt nun einer, wenn auch längst überfälligen, Sanierung unterzogen und diese und die nächste Saison geschlossen sein. Da hilft nur weit fahren, oder sich anders trösten.

Wir gehen auch gern in einen der schönen Parks, die wir haben. Da lässt es sich ganz ruhige und beschauliche Plätze finden zum laufen und zum sitzen und verweilen. Wir haben als Stadtpark den Goethepark. Eine wunderschöne Grünzone mitten in der Stadt. Sehr geschichtsträchtig, mit vielen Denkmälern von den großen Dichtern, die hier gewohnt und gearbeitet haben. Durch den Park fließt die Ilm, unser kleiner Fluß.

Ein weiterer Park ist um das schöne kleine Sommerschloß Belvedere herum. Da gehen wir auch gern mit unserem Hund spazieren, weil man weiter laufen kann in den Belvedere Forst. Dort ist aber auch die Orangerie mit den wunderbaren Pflanzen und viele alte Bäume. Die alle hat, wen wundert es, der große Sohn der Stadt J.W.von Goethe nach Weimar geholt und die Parks nach seinen Vorstellungen gestaltet.

Der dritte Park ist in Tiefurt, gleich vor den Toren Weimars. Hier treffen wir wieder auf die Ilm und auch ein kleines Lustschloss. Ja, unsere Herzöge haben es verstanden sich die Zeit im Sommer angenehm zu machen. Wenn ihr also mal nach Weimar kommt, plant lieber keinen Schwimmbad-Besuch, sondern erkundet die schönen Parks der Stadt.

Aber jetzt wollen wir kochen. Zum Abendessen gibt es eine Hühnchen-Pfanne, die man schon fast als „Rumfort“ Essen bezeichnen kann. Es war alles da und musste weg.

Zutaten
für 2 Personen

– 6 kleinere Kartoffeln
– 1 Hühnerbrust
– 1 Mozzarella
– ca. 10 Oliven
– 4 Tomaten
– Salz, Pfeffer
– frische Kräuter (hier vor allem Liebstöckel)
– Olivenöl

Die Kartoffeln waschen und halbieren. Mit einem Schnittschutz rechts und links, nicht ganz bis auf den Biden in dünne Scheiben schneiden, so wie bei den Hasselback Kartoffeln. Auf ein Backblech legen, mit Olivenöl vermengen und mit Rosmarin bestreuen. Bei 180 Grad Ober/Unterhitze etwa 45 Minuten garen lassen.

Den Ofen abschalten, das Blech mit den Kartoffeln im Ofen stehen lassen. In einer flachen Form die geviertelten Tomaten, die halbierten Oliven mit den geschnittenen Kräutern betreuen und in den abgeschalteten Ofen setzen. Solange darin stehen lassen bis der Mozzarella geschmolzen ist und in der Zeit die geschnittene Hühnerbrust in einer Pfanne mit etwas Öl goldbraun anbraten.

Die Pfanne aus dem Ofen nehmen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Hühnerbrust mit den Kartoffeln darauf anrichten. Nochmals mit frischen Kräutern bestreuen.

Guten Appetit und ich gehe mir derweil mal einen See suchen, in den man doch heimlich mal ein paar Runden drehen kann 😉

Und hallo mal an Wilma 🙂

Longdrink: Erdbeer Limes, Gin, Eis, Sprudelwasser

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[Werbung} Wir genießen gerade den Sommer in vollen Zügen, sprich Rotwein am Abend hat eine Pause verordnet bekommen. Es stehen sommerliche, kühle Drinks auf dem Plan.

 

Erdbeerlimes steht jedes Jahr auf meiner To do Liste, wenn die heimischen Erdbeeren reif sind, ein Rezept dafür gibt es hier schon zu finden.

Und dieser köstliche Limes passt nicht nur hervorragend in einen trockenen Sekt, diesmal habe ich auch noch Wien Gin* für einen erfrischenden Longdrink verwendet.

Und nein, das schmeckt nicht nur nach Alkohol, das Aroma der Erdbeeren und das Mineralwasser, machen diesen Drink leicht und das passt einfach gut bei der Hitze.

Erdbeer Longdrink

Erdbeerlimes, Gin, Mineralwasser, Eiswürfel für einen perfekten Sommerdrink

Zutaten für einen Drink

– eisgekühltes Mineralwasser, ca 180 ml, je nach Größe eures Glases
– ein paar Eiswürfel
– 5 cl Erdbeerlimes
– 2 cl Wien Gin

Die Eiswürfel ins Glas geben, Limes, Gin und Mineralwasser darüber gießen.
Am besten ist es, auch den Gin und den Limes zu kühlen, aber das mache ich eigentlich immer.

Ein Strohhalm dazu, verrühren und genießen. Wer hat nimmt noch eine frische Erdbeere als Deko.

Meine Erdbeeren waren diesmal aus Wiesen im Burgenland und die sind einfach köstlichst!

Lasst es euch schmecken und genießt den Sommer!

Longdrink mit Erdbeer Limes, Gin, Eis

*Danke an die Kesselbrüder für den Gin, der Beitrag ist keine Werbung und wurde ohne Bezahlung gepostet.