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Die liebe Petra bringt heute Gesundheit in meinen kleinen Blog!
Mögt ihr Karotten auch so gerne?

 

Zweimal Möhrensalat und Alles, was mir zu Möhren einfällt

Herausragend ist bei der Möhre insbesondere der Carotingehalt, dem sie auch ihre typische Farbe verdankt. Unter allen Gemüsearten enthalten Möhren nämlich am meisten Carotin (Provitamin A, eineVorstufe von Vitamin A) . Das ist unter anderem wichtig für unsere Sehfähigkeit, ganz besonders Nachts, aber auch das Immunsystem und das Zellwachstum. Der Spruch von eurer Mutter, Hasen tragen deshalb keine Brille weil sie immer Möhren knabbern, hat also einen hohen Wahrheitsgehalt.

Karotten

Möhren sind enorm kalorienarm, sie haben nur 26 kcal/100 g und passen deshalb perfekt in die Zeit, in der man ein paar Kalorien sparen möchte. Ganz ohne ein wenig Fett geht es aber bei der Zubereitung nicht, denn das in Möhren enthaltene Carotin ist fettlöslich und kann nur dann vom Körper nur aufgenommen werden. Aber auch aus vielen anderen Gründen sollten sie in der Küche nach Möglichkeit nicht fehlen. Möhren werden, je nach Region auch oft Karotten oder Mohrrüben genannt. Wir essen die im Handel erhältlichen Zuchtformen, aber es gibt auch Rezepte, bei denen die Wilde Möhre eine Rolle spielt.

Was gibt es noch zu wissen: Auch im Hinblick auf die sonstigen Vitamine und Mineralstoffe sind Möhren sehr gesund. Einige Vitamine der B-Gruppe und auch Vitamin C , sowie Vitamin E sind vorhanden und Karotten sind reich an verschiedenen Mineralstoffen und
Spurenelementen.

Mohrrüben haben immer Saison. Natürlich sind die frisch geernteten am Besten, aber sie lassen sich auch hervorragend lagern. Schon meine Großmutter hatte sie in einer Sandkiste im Keller immer griffbereit. Das Klima einer Sandkiste ist in etwa vergleichbar mit dem Bio-Fresh-Fach des Kühlschranks. Dort sind sie aber nur etwa sieben bis zehn Tage lang haltbar.

frische Karotten

Und da sie also immer verfügbar sind, ist die Möhre eines der am meisten verwendeten Gemüse in der Küche. Im Suppengrün, als Suppeneinlage, als Gemüse, gerieben am Kuchen, als Saft und sehr gern als Salat. Da gibt es bei uns einige Varianten. Die „russische“: roh gerieben mit viel Knoblauch und Majonnaise, die gesunde: roh mit Apfel und Petersilie und zwei Rezepte für den Winter habe ich euch heute mitgebracht. Im Frühjahr und Sommer roh, im Winter gekocht, dass ist bei uns der Unterschied. Gesund essen ist eigentlich ziemlich einfach, oder?

So ein richtiges Rezept zu schreiben lohnt sich hier nicht, denn es ist viel zu einfach. Wie so oft bei uns zu Hause, ist das eine der Lieblingssalat von meinem Mann und der andere der von mir. Ich lasse euch mal raten, wer denn welchen am liebsten mag 😀

Zuerst koche ich die Möhren (1 kg) für beide Salate ganz in der Schale für etwa 10 Minuten. Sie sollten auf keinen Fall weich sein. Nach dem Erkalten lässt sich die Schale rundherum wunderbar abziehen. Dann werden sie in Scheiben geschnitten und auf zwei Schüsseln verteilt.

Karotten mit Sahne

Eine Schalotte wird klein geschnitten. 1 Becher saure Sahne wird verquirlt mit Salz, Pfeffer, etwas Cayennepfeffer, 1 TL Zucker und einem Spritzer Essig. Dazu kommt noch klein gehackte Petersilie. Das mischt du unter die Möhren und lässt es mindestens zwei Stunden ziehen. Danach nochmals gut durchmischen und eventuell nochmals abschmecken.

Karotten mit INgwer

Das Dressing für diesen Salat besteht aus 3-4 cm frischem Ingwer (je nach Särke), den du klein schneidest. Der Saft einer halben Orange wird mit Olivenöl und einem milden Essig, 2 TL Honig, Salz, Pfeffer und etwas Chiliflocken abgeschmeckt. Das wird gut mit den Möhren vermischt und muss ebenfalls durchziehen. Dann nochmals abschmecken und vor dem servieren 1-2 rosa Pfefferbeeren dazu geben.