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Bei mir isses grad sehr suppenlastig, die Kälte hält uns seit Wochen im Griff und da gehört für uns einfach eine gute Suppe auf den Tisch.

Ich habe Mamas Griesnockerlrezept einfach mal abgewandelt und sie zu Griesknöderl verarbeitet, die schauen bei mir schöner aus, mitn Nockerlformen hab ich es ja nicht so.

Gut, dass Julia von German Abendbrot nun unsere Klassiker entstaubt sehen will.

Suppeneinlage: Griesknöderl

Suppeneinlage: Griesknöderl nach Mamas Rezept
Suppeneinlage: Griesknöderl

– 35 g sehr weiche, aber nicht flüssige Butter
– 1 sehr kleines Ei (Zimmertemperatur)
– frischgeriebene Muskatnuss
– Salz
– wer mag etwas frisch gemahlener weißer Pfeffer
– 80 g Gries (ganz normaler kein Nockerlgries)

Gekocht werden die Nockerl oder Knöderl entweder in Salzwasser oder in der Suppe direkt.
In beiden Fällen: sie dürfen nicht wirklich kochen, sondern sollen leise sieden, wenn die Griesteilchen oben schwimmen sind sie gar.
Eigentlich gehörte so ein klitzekleiner Kern der etwas härter bleibt, aber diesen Zeitpunkt hab ich verpasst, meine Knöderl sind komplett durchgegart.

Die Butter mit dem Ei und dem Salz sehr schaumig rühren, salzen, die Muskatnuss dazureiben und eventuell Pfeffer zufügen und nochmal verrühren.

Den Gries unterrühren. Die Schüssel abdecken und den Griesteig mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Das hat den Sinn dass der Gries „anziehen“ kann.

Reichlich Salzwasser zum Kochen bringen und Knöderl oder Nockerl  formen und einlegen, sofort auf kleinste Temperatur zurückschalten, den Topf halb abdecken und warten bis die Knöderl obenauf schwimmen.

Dieser Griesteig ist gelingsicher, sonst hätte ich noch empfohlen ein Probeknöderl einzulegen, das ist aber nicht notwendig.

Schließlich gibt’s das Rezept schon über 50 Jahre auf meinem Teller, und nie sind die Nockerl zerfallen.

Lassts euch schmecken!

Suppeneinlage: Griesknöderl

Suppeneinlage: Griesknöderl