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Am Tag des Gugelhupf sind die Petra von Obers trifft Sahne  

und ich selbstverständlich dabei, schließlich ist heute ja der 15.

 

Gugelhüpfe sind ja hier im Blog ein großes Thema, ganz besonders 🙂 gerne!

Petra hat mir einen wunderbaren deftigen mitgebracht, Faschiertes ist ja so wunderbar einzusetzen!

Am Ende des Beitrages findet ihr noch Links zu anderen Bloggern, die ebenfalls den Tag des Gugelhupf zelebrieren!

Er heisst Hackbraten, Wiegebraten, faschierter Braten, falscher Hase oder Heuchelhase.
Die Bezeichnung Falscher Hase für einen Hackbraten kommt vermutlich daher, dass er in den schönen großen, kupfernen Formen zubereitet wurde, in denen auch der Hasenbraten in die Röhre kam und ist ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kochbüchern zu finden.

Tag des Gugelhupf

Was liegt also näher, als aus dem falsche Hasen heute einmal einen falschen Gugelhupf zu machen. Und warum ? Natürlich zum Tag des Gugelhupfs, zu dem uns unsere Mitbloggerin Tina von Lecker&Co versammelt hat. Am Ende des Beitrages wirst du sehen können, wieviel verschiedene Varianten diese Form des Backens haben kann.

In den meisten Gegenden Deutschlands und Österreichs ist der Name gebräuchlich. War es früher der Hefekuchen, meist mit Rosinen, der die Bezeichnung bekam, hat sich im Laufe der Zeit eingebürgert die Form als Gugelhupf zu benennen. Der Schacht in der Mitte diente der besseren Verteilung der Hitze bei einem schweren Hefeteig.

Ausnahmen in der Bezeichnung gibt es im Mitteldeutschen Raum, da nennt man ihn Napfkuchen und im Sächsischen und der Niederlausitz kennt man ihn als Bäbe. Da heisst die Form in Sachsen dann auch logischerweise Bäbenäppl, ein lustiges Wort finde ich, dass sich aus Bäbe und Näppl (Verkleinerung von Napf) ergibt.

Aber genug der Informationen, kommen wir zum Rezept für den falschen Hasen

Tag des Gugelhupf
Hackbraten im Guglhupf

Zutaten

1 kg Hackfleisch
750 g frische Bratwurst (feinere Konsistenz)
3 Eier Gr.M
2 alte Brötchen, eingeweicht, ausgedrückt
1 große Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1 TL Chiliflocken
5 getrocknete Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
4 TL Salz
2 TL Pfeffer
2 TL scharfer Senf
optional: 4 Eier Gr.M

Falscher Hase - Tag des Gugelhupf
Die gesamten Zutaten sehr intensiv mischen. Ich habe das in der Küchenmaschine mit dem Knethaken gemacht. Die Masse nochmals abschmecken. Die Guglhupfform etwas einfetten und zu 2/3 mit der Masse füllen. In kleinen Portionen arbeiten und immer gut eindrücken.

Möchtest du Eier dabei haben dann formst du, nachdem die Form 2/3 gefüllt ist 4 kleine Nester dafür. Achte darauf, dass immer der äußere und innere Rand gut mit Hackfleisch „beklebt“ ist, damit die Eier innen sind.

Den Ofen heizt du vor auf 200 Grad Ober-Unterhitze und bäckst den Guglhupf 80 Minuten. Du lässt ihn etwas auskühlen und durch die Verringerung der Masse beim backen, kannst du ihn gut aus der Form stürzen. Pass bitte auf, es hat sich Flüssigkeit gebildet. Die habe ich einfach gelieren lassen und den Hackfleisch-Guglhupf am nächsten Tag vor dem Essen damit bestrichen.

Der Guglhupf, der ja nichts anderes als ein Hackbraten ist, schmeckt frisch gebacken, lauwarm und kalt am nächsten Tag und sollte es Reste geben, sind die ein super Brot Belag. Die Menge reicht, wenn du das für Gäste planst, für etwa 8-10 Personen, je nachdem was es dazu gibt. Bei uns waren es ein paar Gürkchen, etwas Chutney, ein frisch gebackenes Brot und natürlich ein gut gekühltes Bier. Lasst es euch schmecken.

Mit Petra und mir sind noch viele andere Bloggerinnen unterwegs, hier findet ihr ihre Rezept Ideen für den Tag des Gugelhupfs

 

Vielen Dank an Tina von Lecker&Co, die alles für uns organisiert hat.
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