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Pula, die größte Stadt Istriens, die im südlichsten Zipfel Istriens liegt, ist immer eine Reise wert.
Pula, Istrien, Kroatien

Vor Jahren habe ich die Stadt schon mal besucht, diesmal haben wir einen Tagesausflug von Rabac aus gemacht, wo mein Liebster im Frühjahr an einem Tennis Camp teilnahm.

Da nur Tennis zuschauen für mich zu fad war, sind wir zu spielfreien Zeiten in die Gegend gefahren um Istrien neu zu erkunden.

Nach Motovun, der Trüffelstadt und in die Konoba Fakin in Motovun, habe ich euch ja schon mitgenommen.

Denkt man an Pula, dann fällt einem sofort das römische Amphitheater ein.Pula, AmphiteaterKroatien, Istrien, Pula, Amphitheater
Es ist übrigens das sechstgrößte weltweit!

Istrien, Pula

Pula, amphitheater

Anders als das Amphitheater in Rom, ist es nicht soooo von Touristen bevölkert, und man hat auch von der Stadt und vom Hafen aus einen schönen Blick darauf.
Weiters ist das Amphitheater auch das Wahrzeichen der Stadt Pula.

Ebenfalls in der Zeit unter Augustus wurde der Augustustempel erbaut:
Augustustempel in Pula, Istrien, Kroatien

Das goldene Tor, oder auch der Sergierbogen ist auch sehenswert, eines DER Fotomotive bzw. Selfiemotive Pulas, wie wir vor Ort sehen konnten.
Goldenes Tor in Pula

Gleich daneben findet man eine Statue von James Joyce, sitzend auf einem Sessel;-)
James Joyce in Pula
James Joyce war von Herbst 1904 bis zum Frühjahr 1905 als Englischlehrer in Pula.

Stille Gässchen in Pula
So stille kleine Gässchen gibt’s wie in jeder kroatischen Küstenstadt haufenweise, ganz selten ist aber so ein Foto, wo tatsächlich nur ein Mensch darin zu sehen ist. Aber im April kann sowas schon mal vorkommen, oder auch jetzt im Herbst, ganz sicher aber nicht im Sommer.

Blumenmarkt in Pula
Wunderbare Blumenvielfalt am Blumenmarkt.

Und wunderbare Biervielfalt in einer kleinen Bar, irgendwo im Abseits gelegen.
Alles Bier, oder was?

Kastel Pula
Für Leute wie uns, die gerne noch bergaufwandern (iiich niiiicht!! ich musste mit!)
gibt’s dann auch noch die Burgruine etwas erhöht gelegen.
Bergauf führt die Straße bis man die Ruine erreicht, aber dann hat man ein Kraxelparadies vor sich, mein Mann und ich sind wieder mal in alten Gemäuern herumgerannt.

Pula ist auf jeden Fall immer eine Reise wert, ich empfehle das Frühjahr oder den Herbst, weil im Sommer laufen Ströme von Touristen und Bootsgruppen herum. Ich fürchte da findet man auf keinen Fall leere Gassen.