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Nicht nur der Herbst ist eindeutig da, nein auch die liebe Obers trifft Sahne ist wieder da! Wobei sie eh immer da ist, aber hier kommt der erste Gastbeitrag nach meiner Sommerpause.

Ich freue mich dass ich nun wieder Petras Beiträge immer am 15. des Monats veröffentlichen darf.

Herbstliche Tarte mit Birnen, Blauschimmelkäse und Kapern

3 oktober

Das jetzt Herbst ist, daran führt kein Weg vorbei. Der erste große Sturm ist gerade über uns alle hinweg gefegt und im besten Fall sind nur Bäume dabei zu Schaden gekommen.

Obwohl es um jeden davon auch extrem Schade ist. Gerade diese Woche habe ich gelesen, dass diese Lebewesen miteinander kommunizieren, mit Wurzeln unter der Erde hinweg ihre frisch ausgetriebenem Schösslinge nähren und sich gegenseitig Kraft spenden, wenn nötigt.

Das hat mich mächtig beeindruckt und bestärkt mich wieder in der Tatsache, dass es gut ist, dass ich mit meinen Pflanzen spreche. Also, so richtig, ihr versteht. Quasi unterhalten wir uns sogar, da wir uns meist schon ewig kennen. Und wir kennen unsere kleinen Marotten und Launen. Sie nehmen es mir nicht gleich total übel, wenn ich ein, zwei Tage mit dem Wasser zu spät  dran bin und ich sehe ihnen an, wenn sie irgendwie nörgeln, weil was nicht stimmt.

Aber wir waren beim Herbst. Alle Pflanzen aus dem Garten, die aus südlichen Gegenden stammen, dürfen wieder ins Haus getragen werden. Das machen wir ja gern, allerdings immer mit ein bisschen Wehmut. Das ist eben das endgültige Aus in Sachen Sommer. Das heißt soviel wie aus, vorbei, jetzt wird es kalt und ungemütlich.

Damit wir aber nicht zu sentimental, oder gar depressiv werden, sollten wir versuchen, dem Herbst ein bisschen was Schönes abzuringen. Die bunten Blätter, ja…. hübsch. Die warmen Sonnenstrahlen, die sich machmal noch verirren und die wir irgendwie extrem intensiv versuchen aufzusaugen. Tja, da bin ich aber schon mit den guten Seiten am Ende. Der Herbst ist eben der Monat, der unter der Überschrift `Abschied` steht und das ist nicht so positiv für unsere Stimmung.

2 oktober

Aber mir fällt noch etwas Gutes ein. Der Herbst als Zeit der Ernte, bringt uns viele Früchte und Gemüse, die den ganzen Sommer über Sonne für uns getankt haben, um sie auf dem Teller jetzt frei zu setzen. Äpfel, Birnen, Kürbis, Trauben, Kräuter, Nüsse und noch viel mehr.

Manchmal hilft es, etwas schön zu reden. Davon das man sich was schön trinken kann haben wir alle schon gehört. Aber ich bin eindeutig dafür, sich etwas schön zu essen.

3

Tarte mit Mürbeteig, Birnen, Blauschimmelkäse und Kapern

Zutaten
2 Personen, rechteckige Form

Mürbeteig
– 125 gr. Mehl
– 80 gr. kalte Butter
– 1 Ei
– 1 TL Salz
– 50 g Bergkäse gerieben

Belag
– 2-3 Birnen, hier Williams Christ, eigene Ernte
– 150 ml süße Sahne
– 2 Eier
– 150 g Blauschimmelkäse
– 1 EL Kapern, etwas Saft
– frischer Thymian
– Salz, Pfeffer

Die Zutaten für den Mürbeteig mit dem Knethaken der Küchenmaschine, oder mit der Hand, zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten ruhen lassen.
Den Teig 3-4 cm größer ausrollen als die Form ist. Die Form leicht fetten und mit dem Teig belegen. Den Rand bis nach oben andrücken. Den Teig mit der Gabel mehrfach einstechen und im vorgeheizten Ofen mit Backerbsen 15 Minuten bei 160 Grad Umluft blind backen.

Die Birnen schälen, in Stücke schneiden, den Blauschimmelkäse zerbröseln oder mit der Gabel etwas zerdrücken, die Kapern hacken, den Thymian zupfen.
Die Sahne mit dem Mehl und den Eiern gut verquirlen und die anderen Zutaten untermischen. Auf den vorgebackenen Mürbeteig gießen und die Birnenstücke darauf verteilen.

Ofen bei 160 Grad Umluft (180 Grad Ober/Unterhitze) etwa 30 Minuten fertig backen. Die Quiche aus dem Ofen holen und etwa 10 Minuten bis zum servieren ruhen lassen.