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die mit Marillenmarmelade gefüllt und mit einer Glasur von Piemontesischen Haselnüssen überzogen wurden.

Es ist wirklich kein Krapfen!

Auch wenn ich das immer wieder lese, die schmecken wie Krapfen! Echt!

Nein! Ich habe es jetzt selbst getestet, und das Rezept von meiner lieben Bloggerkollegin Maria, das Mädel vom Land, ist ganz sicher ein tolles Rezept für ein Backwerk. Aber nie und nimmer schmeckt das wie ein Krapfen. Weil die aus dem Backofen kommen!

Echte Krapfen werden in reichlichst Fett in der Pfanne auf dem Herd ausgebacken. Im Backofen bekommen die Hübschen nur einen leichten Butteranstrich und werden dann gebacken. DAS KANN nicht genauso schmecken.

Außerdem habe ich nur ein paar Krapfen gemacht, und den Rest zu Herzen verarbeitet 😉

Und weils eh schon wurscht war, habe ich außer der klassischen Marillenmarmeladefüllung noch eine Glasur gemacht. Und Schoki drüber! So, und das ist nun keinesfalls mehr ein Krapfen, aber sowas von köstlich!

Wenn ihr Marillenmarmelade habt, die sehr süß ist, verwendet lieber was Säuerliches. Meine ist eher säuerlich gehalten und war daher genau richtig für die Füllung. MIt der Glasur wäre das sonst sogar mir zu süß gewesen.

Dieses Nussmus aus Haselnüssen aus dem Piemont gibt’s fertig zu kaufen, da ist nix drinnen ausser diesen Haselnüssen und ich schwörs, ich habe noch nieeee sowas Gutes gegessen. Im Urzustand, ohne Zucker hätte ich das Glasl schon auslöffeln können. Für die Glasur kam ein bissal Zucker und etwas Schlagobers dazu, um eine streichfähige Masse rauszubekommen.

Jürgen, danke an dieser Stelle für das Mitbringsel…das schmeckt echt supergut, dieses Nussmus und ja, ich werden dem besten Ehemann noch ein Eis damit zaubern!

Aber jetzt schnell zum Rezept, vielleicht möchte ja noch wer nachbasteln? Ich hab am Original Rezept von Maria etwas geschraubt. Fürs Original klickt bitte oben den Link zu Marias Blog,

Vollkornkrapfen aus dem Backofen mit Marillenmarmelade gefüllt und einer Glasur von Haselnüssen aus dem Piemont

Haselnüsse aus dem Piemont in der Glasur, Krapfen, Marillenmarmelade, Backofen

Teig:
– 200 g Vollkornmehl
– 115 g glattes Mehl
– 20 g frische Hefe
– 30 g Kristallzucker
– 160 ml lauwarme Milch
– 50 g weiche Butter
– 1 Ei
– 1 Stamperl Rum
– Abrieb einer halben Bio Zitrone

Weiters:
– etwas flüssige Butter zum Bestreichen, Zartbitter Schoko über Dampf erweicht, für die Deko
– Marillenmarmelade ohne Stückchen, leicht erwärmt

Glasur:
– Haselnuss Mus aus dem Piemont, das gibt’s fertig zu kaufen, ohne Zeugs drinnen, nur Nuss
– Staubzucker und ein paar Schlucke Schlagobers, damit das eine streichfähige Masse wird

Vermischt alle Zutaten für den Teig gründlich und knetet einen geschmeidigen Teig.

Die Schüssel abdecken und an einem gleichmäßig warmen Ort 1 Stunde gehen lassen. Durch das Vollkornmehl geht das nicht sooo auf wie man es von Weißmehl gewohnt ist, aber der Teig geht deutlich hoch.

Wenn ihr nur Krapfenförmiges machen möchtet, dann teilt den Teig danach in 12 Teile, schleift diese zu Kugeln und legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
6 Stück auf ein Blech, die werden beim Backen größer.

Ich habe den Teig ausgerollt, ein paar Zentimeter dick, Herzen ausgestochen und dann mit dem Rest auch noch normale Krapfen gemacht.

Alternative Krapfen, aus dem Backofen mit Glasur von piemontesischen Haselnüssen

Deckt die Krapfen am Blech wieder zu und lasst sie nochmal eine Stunde gehen.

Den Backofen auf 200° Ober/Unterhitze aufheizen und die Teile alle mit weicher Butter bepinseln bevor sie ins Backrohr kommen.

Backzeit ist 15 Minuten, meine Herzerln etwas kürzer, die waren kleiner als die Krapfen.

Lasst die Krapfen abkühlen, füllt sie mittels einer Tortenspritze mit der Marillenmarmelade.

Den Zucker mit dem Nuss Mus und ein bissal Obers vermischen, und dann mit einem Backpinsel auf die Oberfläche auftragen.

Kühl Stellen und dann, ihr wisst schon, Kaffeemaschine an,..

Schönen Faschingsdienstag!