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Heute kümmern wir uns wieder um die österreichische Küche!

Am Mittwoch trifft der Valentinstag auf den Aschermittwoch, das ist für uns Grund genug, österreichischen Fisch bzw. Fischgerichte, die wir in Österreich gerne essen, auf den Tisch zu bringen.
Klassisch: Gebackenes Karpfenfilet

Erst wollte ich ja klassisch irgendeinen Fischsalat machen, aber ich hab mich dann doch für einen echten Österreicher, einen Bio Karpfen aus dem Waldviertel entschieden.

Filets deshalb, weil ich gebackene Karpfenfilets lieber esse,  als ganze Stücke mit Tausend Gräten drinnen, und zweitens weil mein Mann das auch essen sollte.

Wer weniger minimalistisch ist, kann noch Saucen, zb eine Remoulade dazu reichen, oder eine andere Sauce mit Mayonnaise oder eine leichtere mit Joghurt.
Wir hatten einen Erdäpfel-Vogerlsalat dazu. Auch Petersilerdäpfeln passen hervorragend dazu.

Wie immer findet ihr bei meinen lieben Bloggerfreundinnen auch köstliche Rezepte:

Maria, das Mädel vom Land

Michaela von Genuss Atelier Lang

Christina von The Apricot Lady

Friederike vom Fliederbaum Blog

Gebackenes Karpfenfilet

Frischer Fisch: Gebackenes Karpfenfilet

Zutaten für 2 Personen
– 2 Bio Karpfenfilets, geschröpft
– 1 Ei
– Brösel und Mehl
– Salz und Pfeffer
– zwei Scheiben Zitronen, etwas Zitronensaft

– reichlich Schmalz oder Pflanzenfett zum Rausbacken

Ich sags gleich, das geflügelte Wort der Fisch muss schwimmen, ist tatsächlich ernst zu nehmen.
Um eine knusprige Panier zu bekommen, müssen die Fischlein in reichlich Fett ausgebacken werden, dabei immer wieder bewegt werden, also mit einem Pfannenwender zb, immer wieder die Fische bewegen. Oder die Pfanne. Das gelingt mir aber nicht ohne die Küche unter Fett zu setzen, deshalb nehm ich immer so einen Pfannenwender.

Am besten wird eine Panier bei mir, wenn die Pfanne beschichtet ist.

Und, sobald die Panier auf dem Fisch ist, muss er auch sofort ins heiße Fett! Sonst ist das nix mit fluffig und knusprig, weil sich das durch die Feuchte von Fisch (oder auch Fleisch bei Schnitzeln) alles aufweicht.

Aber der Reihe nach!

Drei Teller herrichten, in eines kommt das verquirlte Ei, ohne nix dazu.
Ins Zweite kommt Mehl, glattes
Und in den dritten Teller kommen Semmelbrösel

Mehr brauchts nicht!

Die Fische waschen, gut trockentupfen, mit Salz und Pfeffer würzen, und mit ein bissl Zitronensaft beträufeln. Das muss nicht sein, wir mögen es aber gern.

Die Filets erst durch das Mehl, dann durch das Ei und zuletzt durch die Brösel ziehen, gut abbröseln, aber keinesfalls mit den Händen die Panier festdrücken.

In einer Pfanne das Fett erhitzen und die Karpfenstücke sofort rausbacken, das geht relativ schnell, auf jeder Seite nur ein paar Minuten, und dann soooofort servieren, mit einer Zitronenscheibe und Salat nach Wahl.

Blattsalat oder auch eben ein Erdäpfelsalat mit oder ohne Vogerln drinnen, sind perfekte Begleiter zu gebackenem Fisch.

Genuss in rot - weiß - rot, Marille