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Die liebe Petra kommt heute mit einem herbstlichen Rezept zu mir!

Schaut auch einmal bei Petra in Obers trifft Sahne, auch ich habe ein herbstliches Rezept als Gastbeitrag mitgebracht

Es ist Herbst, ich glaube das streitet keiner mehr ab. Es gibt zweierlei davon, den trüben, kalten, nebeligen und den schönen bunten mit warmen Sonnenstrahlen. Ich denke wir sind uns einig, welchen wir bevorzugen.

Kürbistörtchen

Aber egal wie das Wetter wird, ein Gutes hat der Herbst auf jeden Fall: Er bringt die Erntezeit mit für wunderbar schmackhaftes Obst und Gemüse, welches den ganzen Sommer lang Sonne für uns getankt hat.

Wir schwelgen in Birnen, Äpfeln, Trauben, Nüssen und Kürbissen
Der Kürbis spaltet die Nation und spaltet auch manchmal die Familie. Kürbisliebhaber treffen auf Kürbisverächter und so ist es oft nicht leicht, die alle unter einen Hut zu bringen. Suppe in mehreren Variationen ist irgendwann auch „gegessen“ und so habe ich mich neben dem von allen – a.l.l.e.n. – geliebten Kürbis aus den Ofen, dem Kürbis als süßer Zutat zugewendet.
Das der Gedanke gar nicht so abwegig ist hat damit etwas zu tun, dass er kein Gemüse ist, zu den Kürbisgewächsen zählt, aber eine Beere ist. Genau genommen eine Panzerbeere und das leuchtet wieder sofort ein, wenn wir an die Qualen mit den ganzen Schälerei denken. Als Brei gekocht oder geraspelt, kann man ihn wunderbar als Teigzutat oder im Kuchenbelag verwenden.
Frischkäse-Kürbis ist da eine wohlschmeckende Variante.

Heute habe ich kleine Törtchen für euch mitgebracht, bei denen ich den Kürbis dünn gehobelt habe und direkt als Belag verwende. Zusammen mit Nüssen und Trauben gibt es das eine schöne, nicht zu süße, herbstliche Variante für die Kaffee (oder Tee)-Tafel.

Wir beginnen mit dem Mürbeteig. Die 1-2-3 Methode ist die, die immer gelingt und schnell von der Hand geht. Die habe ich bei Cynthia Barcomi gesehen und sie rät auch noch, 1/3 der Butter durch Hartfett zu ersetzen, dann wird der Teig noch blätteriger und knuspriger. Die Verwendung von von einem Ei bezeichnet sie als optional, ich füge es aber immer gern dazu. Los gehts!
Kürbistörtchen

 

Herbstliche Kürbistörtchen

Zutaten für 6 Törtchen
50 g Zucker
100 g Butter (alternativ 65 g Butter und 35 g Hartfett (Kokosfett) )
200 g Mehl
1 Ei
Die kalte Butter in Würfelchen schneiden, das Kokosfett mit einer groben Reibe reiben und alle
Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Diesen für mindestens eine halbe Stunde im
Kühlschrank ruhen lassen.
Die kleinen Förmchen (ca. 10 cm Durchmesser) etwas fetten und den Teig bis zum Rand
eindrücken.

1 kleinen Butternut oder Hokkaido Kürbis
etwa 30 dunkle Weintrauben

6 Walnüsse
3 EL heller Rohrzucker
Saft einer halben Zitrone
1 Msp Zimt
1 Msp Macis (Muskatnuss Blüte)
6 EL Butter
6 EL Quark (Topfen)
etwas Puderzucker

Kürbistörtchen mit Weintrauben
Den Kürbis schälen, vierteln und in dünne ( 3mm ) Scheiben hobeln. Mit dem Rohrzucker und den Gewürzen, sowie dem Zitronensaft marinieren, d.h. mindestens eine Stunde ziehen lassen.

Die Trauben halbieren, die Nüsse schälen und grob hacken.
Die Butter schmelzen, die Hälfte davon unter den Quark (Topfen) rühren ( keinen Zucker
verwenden! ) und die Mürbteigböden damit bestreichen. Die Kürbisspalten darauf verteilen und mit den Trauben und den Nüssen belegen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober_Unterhitze für 45 Minuten backen. Der Teig sollte goldbraun sein.

Aus dem Ofen nehmen und sofort mit der restlichen Butter bepinseln und mit Staubzucker bestäuben.
Dann lasst es euch schmecken. Wir lesen uns wieder im November, da kann es mit dem Wetter schon ganz anders aussehen. Aber im Wonnemonat November sollen ja die fröhlichsten Menschen Geburtstag haben – ich kann das bestätigen 😉

Herbst - Kürbis