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Jetzt im Moment gibt’s wirklich in Hülle und Fülle in den Gärten und auf Märkten frisches Gemüse und Obst.

Sogar ich, die ich 14 Tage unterwegs war, konnte am nächsten Morgen einiges an Gemüse ernten.
Und als ich unsere Stubentiger bei meinen Eltern abgeholt habe, habe ich noch einen schönen Kürbis aus Mamas Garten mitbekommen.

Leider ist das Wetter grad nicht herbstlich golden, sonst hätt ich Backofengemüse aus einheimischem Superfood gemacht, aber das Regenwetter lud geradezu zu einer frisch gekochten, gesunden Gemüsesuppe!

Heimisches Superfood bei giftigeblonde.com und theapricotlady.com

Kürbis, Erdäpfel, Zwiebel, Knoblauch, sie alle haben gemeinsam dass man sie jetzt ernten kann und über den Winter, bei sachgerechter Lagerung lange was davon hat.

Was macht sie zum Superfood? Ich will hier jetzt nicht alle Inhaltsstoffe aller Gemüsesorten meiner Suppe aufzählen, aber alleine der Kürbis enthält zum Beispiel:

Lecithin, Linolsäure, Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Kieselsäure, Kupfer, Magnesium, Mangan, Natron, Selen, Zink), Öl, Pektine, Proteine (Cucurbitin, Edestin, Globulin),  Vitamin C, Vitamin E

 

Ein paar Fisolen fand ich bei mir noch im Garten, und vieeeeele Paradeiser!
frische Gemüsesuppe aus heimischem Superfood

Maggikraut und ein kleiner roter Paprika, und mehr brauchte ich schon nicht mehr für meine köstliche Suppe! Ah halt, einige Fisolen waren schon viel zu groß, da hab ich die Bohnen rausgenommen und auch mitgekocht.

Was ich mit diesem einfachen Rezept zeigen will, niemand braucht großartig aufzukochen, mit guten frischen und gesunden Zutaten sind einfachste Rezepte köstlich und gesund. Wir freuen uns daher auch über solche Leckereien als Beitrag zu unserem Blogevent #heimischesSuperfood

Gemüsesuppe aus frischem Gartengemüse

Aus dem Suppentopf

Zutaten für 4 Portionen

–  1 große Gemüsezwiebel
–  2 Knoblauchzehen
–  1 Tl. Sonnenblumenöl
–  Salz
–  eine Handvoll grüne Fisolen und wenn vorhanden frische Bohnen
–  3-4 Paradeiser (ich hab aufgeplatzte verwendet, der Regen,,..seufz)
–  1 kleine rote Paprika
–  300 g Kürbisfleisch
–  200 g Erdäpfelwürfel (2 große Erdäpfel)
–  Maggikraut, frischen Majoran und Schnittlauch
–  600 ml Spargelfond (selbst gemacht, aus weißen Spargelschalen)
–  alternativ Wasser, das Gemüse hat Geschmack genug

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken.
Die Fisolen waschen und putzen, eventuell Bohnen rausnehmen, zerkleinern (die Fisolen)
Den Paprika waschen und putzen und in kleine Würfelchen schneiden.
Die Erdäpfel schälen und in Würfel schneiden, ebenso das Kürbisfleisch
Die Kräuter gut waschen und die Hälfte mitkochen, den Rest dann fein hacken und über die Suppe geben.

Zwiebel und Knoblauch im Sonnenblumenöl anschwitzen, alles Gemüse dazugeben und gut durchdünsten. Ich persönlich mag da keine Röstaromen drinnen haben, wer das möchte röstet einfach alles länger an, bis es dünkler ist. Ich mags gern wenn ich den ursprünglichen Geschmack vom Gemüse noch erkennen kann, grad wenn es sich um so frisches handelt. Aber das ist Geschmackssache.

Gießt alles mit dem Fond auf, würzt mit Salz und gebt die nicht zerkleinerten Kräuter dazu, lasst die Suppe auf kleiner Flamme kochen, bis das Gemüse bissfest ist, oder je nach Geschmack.
Hätte ich Kleinkinder im Haus, würd ich das Gemüse auch eher weich kochen.

Vor dem Servieren nochmal abschmecken, dann mit den frischen Kräutern genießen.