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Wie fast jeden Herbst und Spätsommer, die Weintrauben aus Nachbars Garten wachsen wie wild in unseren Garten rüber, meine eigenen Hollerbeerenbäume tragen reichlich, und Gelee und Marmelade habe ich noch genug im Vorrat, also gibt’s Sirup. Ich trinke am liebsten selbstgemachten Sirup, einfach weil außer Zucker nix drin ist. Nur Früchte und Zucker, Zitrone, das schmeckt man auch. Keine Farbstoffe, keine seltsamen E’s und andere Zusatzstoffe. Einfach gut halt.

Trauben und Holler gemeinsam als Sirup hab ich davor noch nicht gemacht, aber wie erwartet es schmeckt köstlich und es ist im Handumdrehen gemacht und trinkfertig.

Ich notiere hier die Grundzutaten, und das Verhältnis von Flüssigkeit zu Zucker. Das nehme ich immer als Grundlage, wobei ich berücksichtige ob vielleicht die Trauben schon sehr süß sind.

Weintrauben – Holunder Sirup mit Vanille und Zitrone

– Rote Weintrauben
– Holunderbeeren
– normaler Kristallzucker
– Vanilleschote und das Mark
– Zitronensaft, frisch

Weintrauben und Holler abrebeln und in einem Sieb waschen.

Dann mit dem Pürierstab alles häckseln.

Diese Pampe Masse durch ein sehr feinmaschiges Sieb gießen, damit keine Kerne oder Schalenstücke später im Sirup dabei sind.

Jetzt messe ich diese Flüssigkeit ab.

Grundregel:
– pro Liter Flüssigkeit
– ca 700 g Zucker oder Rohrrohzucker (je nach Süße des Fruchtsafts)
– Saft einer ganzen Zitrone

Alternative Zutaten:
– Zimtstangen
– Gewürznelken,
– Sternanis
– frischer Limettensaft
– Vanilleschote

Vermischt die Flüssigkeit mit dem Zucker und den gewünschten Zutaten und füllt alles in einen großen Topf.

Richtet euch passende Flaschen her, ich spüle die mit kochend heißem Wasser aus und fülle dann mit kochendem Wasser auf, bis ich die Flaschen mit dem Sirup fülle.

Der Sirup muss nicht allzulange kochen, ein paar Minuten aufwallen reicht völlig aus.

Der Saft hat nicht die Konsistenz die ein gekaufter Sirup hat, erstens sind keine Mittelchen drinnen um das zu erreichen und zweitens wird da glaube ich noch etwas mehr Zucker verwendet.

Schöpft während des Kochvorgangs eventuell entstehenden Schaum mit einem Löffel oder Schaumlöffel ab.

Sofort nach dem Kochen, noch heiß, in die Flaschen füllen und schließen.
Aus dem wilden Garten: Holler-Weintraubensirup

Schmeckt ganz köstlich mit kaltem Leitungswasser, auf Vanilleeis, mit Mineralwasser, und kleine Gin Liebhaber haben mir geflüstert, dass das mit Gin und Soda, sowie einer Zitronen- oder Limettenscheibe auch köstlich schmeckt.

Mein Sirup darf zu Zorra und Britta zum Blogevent Konservieren:

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)