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Heute geht’s bei Genuss in rot-weiß-rot um Marillen! Marillen sind hier in Österreich eine der beliebtesten Obstsorten, die besten Marillen wachsen meiner Meinung nach in der Wachau und auch im Burgenland, also in allen sonnenverwöhnten Gebieten.

Hier bei mir im Wienerwald zb wachsen die gar nicht gut, wir haben einige Male versucht einen Marillenbaum zu pflanzen, das hat nicht geklappt! Vor zwei Jahren habe ich meinen Eltern ein Bäumchen aus der Wachau geschenkt,..bisher blüht der zwar jedes Jahr brav, aber ernten konnten sie noch nicht. Schau ma mal ob wir irgendwann selber Marillen haben.

Die Apricotlady, Christina, hat übrigens in der Wachau selber viele Marillenbäume, sie ist daher für mich die Marillenqueen in dieser Genuss in rot – weiß – rot Runde!

Hausgemachte Marillenmarmelade

Diesmal habe ich wieder die Ohne Gelierzucker Variante gewählt um Marillenmarmelade zu kochen, aber eher aus der Not heraus, Sonntag Abend habe ich festgestellt, dass ich keinen daheim hab. Zum Glück aber reichlich normalen Zucker.

Wichtig, wenn ihr keinen Gelierzucker verwendet, um das Gelieren zu erleichtern, kann man Schalen unreife Äpfel oder auch bio Zitronenschale verwenden. Es wird aber niee so fest wie wenn ihr Gelierzucker verwendet.

Grüne Äpfel habe ich nicht gehabt (ich wollt meinen Bäumen nicht die paar Apfal stehlen gg) so habe ich einfach pro kg Marillen die Schale einer Zitrone und auch den Saft dazugegeben.

Hausgemachte Marillenmarmelade ohne Gelierzucker

– pro 1000 g Marillen (mit Stein gewogen)
– 700 g Haushaltszucker
– Saft und abgeriebene Schale einer Bio Zitrone
– otional: Vanilleschote, Marillenlikör, Marillenschnaps in kleinen Mengen

Die Marillen abwägen und die Zuckermenge festlegen.

Die Früchte waschen und entsteinen, jede Marille in kleine Stückchen schneiden.
Zucker, Zitronensaft und Schale mit den Marillen vermischen.

Mindestens eine Stunde stehen lassen, und mit dem Pürierstab bis zu gewünschten Konsistenz bearbeiten.

In einem reichlich großen Topf diesen Marillengatsch (mir fallt kein anderes Wort ein gg) mit der Vanilleschote aufkochen, dann die Hitze runterdrehen und bei kleiner Hitze leicht köcheln.
Damit es geliert, dauert es auf jeden Fall länger als mit Gelierzucker, und es wird auch nicht sooo fest wie mit diesem Zucker. Lasst es solange köchlen bis die Gelierprobe erfolgreich ist. Durch das Pürieren wird das richtig schönes Marmelade 🙂 Jetzt eventuell Likör oder Schnaps zufügen (pro kg so 2 cl)

Während des Köchelns, Rexglasl (ich hab welche mit Schraubverschluss) vorbereiten, bei mir werden die nur mit kochend heißem Wasser ausgespült und bevor die Marmelade reingefüllt wird, kommt in jedes Glasl ein Schlückchen Marillenschnaps:-).

Genuss in rot weiß rot

Mittels eines Glaskrugs kriegt ihr die Marmelade auch ohne Patzerei in die Glasl, ich nicht, ich schaffs immer zu Patzen in irgendeiner Form.

Abkühlen lassen und Biskuitroulade rühren gehen,..oder so!

Ich bewahre alle Marmeladen, Säfte und auch Limes, die ich selber mache im Kühlschrank auf, nach der Saison sind alle drei Kühlschränke bummvoll..bis Mai ist meist alles weg.

Hier sind noch die Rezepte meiner Kolleginnen:
Genuss in rot - weiß - rot, Marille

Susi, die Turbohausfrau mit Marillen-Kriecherl Marmelade

Friederike vom Fliederbaum mit Wiener Wäschermädeln

Verena von Verenakocht mit 4!! verschiedenen Marillenröstern

Christina, THE Ultimative Apricotlady mit Hühnerspießen mit Marillen

Maria, das Mädel vom Land mit Marilleneis mit Haselnusskrokant

Danke an die österreichische Firma Müller Glas & Co, die mir einige Schraubverschlussgläser zur Verfügung gestellt hat.