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Apfelstrudel Rezepte gibt’s hier schon genug im Blog, aber dieser ist anders als sonst.
Gefunden habe ich das Rezept da:
Einfach aufs Bild klicken!

Stocker Verlag - Das große Strudelbuch

Apfelstrudel

Eine Rezension dazu kommt, sobald ich mehr davon gemacht habe.

Anders als bei Apfelstrudel wie ich ihn mache, werden die Brösel gar nicht angeröstet, und es kommt noch Rum in die Fülle.
Rosinen wären in der Fülle, aber die habe ich ersatzlos gestrichen, weil wir die absolut nicht mögen und ich die auch nicht hier im Haus habe.

Wiener Apfelstrudel
aus gezogenem Strudelteig

Teig:
300 g glattes Mehl
25 ml Öl
5 g Salz
150 ml lauwarmes Wasser
Öl zum Bestreichen
100 g flüssige Butter zum Bestreichen

Fülle:
1,5 kg Äpfel
100 g Semmelbrösel
120 g Kristallzucker
(60g Rosinen)
Zimt
Rum nach Belieben
Staubzucker zum Bestreuen

Die Zubereitung dauert 40 Minuten, ohne Back- und ohne Wartezeit.

Das Mehl in eine geeignete Schüssel sieben, in die Mitte eine Vertiefung drücken und Öl sowie Salz hineingeben, nach und nach das Wasser hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Teig mit etwas Öl bestreichen und bei Zimmertemperatur rasten lassen.

Für die Fülle die Äpfel waschen, schälen und vierteln, Kerngehäuse entfernen.
Äpfel in dünne Scheiben hobeln oder schneiden, mit den Semmelbröseln, Zucker, Rosinen, Zimt und Rum vermischen.

Den Arbeitstisch mit einem großen Strudeltuch (ich teile den Teig und mache zwei Strudel) auslegen und dieses mit Mehl bestäuben.

Den Teig ebenfalls leicht bemehlen und auf das Tuch legen, erst mit dem Nudelwalker so dünn wie möglich ausrollen, danach mit den Händen ganz dünn ausziehen. Wie immer, auch hier sollte man eine Zeitung durchlesen können. Dann ist er richtig ausgezogen.

80 g der Butter vorsichtig auf den Teig streichen.
Jetzt wird die Apfelfülle auf dem Teig gleichmäßig verteilt. Die dicken Teigränder wegschneiden. Bei mir wandern die meist als Suppeneinlage, aber hier werden die Teigstreifen diagonal auf die Fülle gelegt.

Mithilfe des Tuches nun den Strudel einrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Mit der restlichen Butter bestreichen.
Backen bei 180° Ober/Unterhitze, laut Angabe ca. 35 Minuten. Das hat bei mir auch genau so gepasst.

Was gibt’s zu sagen? Lecker war der! die Teigstreifen, wo ich eigentlich annahm, dass die den Strudel nicht grad verbessern würden, hat man gar nicht gemerkt, ist ja sowieso immer Teig drin. die ungerösteten Brösel haben nicht anders geschmeckt als die die ich sonst mache.

Also, ran an die Strudel Backerei, es lohnt sich wirklich, Apfelstrudel selber zu machen!