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Heute entführt euch die Reylita von Meet the Philippines in die Küche der Philippinen.
In ihrem Blog, den sie gemeinsam mit ihrem Mann Stefan betreibt findet ihr noch viel mehr Informationen, auch abseits von Essen und Kulinarik.

Ich finde das ganz toll, weil die philippinische Küche mag ich sehr, auch wenn man bei mir am Blog hier nichts davon findet, aber ich hatte jahrelang Arbeitskolleginnen aus diesem Land und an das Essen dieser Damen erinnere ich mich sehr gut. Nachkochen gestaltet sich eher schwierig, die haben viele Zutaten einfach von daheim mitgenommen, oder sich schicken lassen.

Ob es mich selbst mal dahin verschlägt wer weiß? Auf jeden Fall war meine backpackende Tochter vor Kurzem da, in der Zwischenzeit ist sie schon wieder ganz wo anders.

Küche der Philippinen - Adobo

Aber lassen wir Reylita zu Wort kommen, vielen Dank an dieser Stelle auch für den informativen Beitrag.

Die philippinische Küche – Liebe auf den zweiten Blick

Ich sitze in einer kleinen Bude am Strassenrand. Es ist schwül-heiss, draussen braust der Verkehr vorbei. Mein Magen knurrt und ich bin gespannt, was mich erwartet…
Die philippinische Küche gilt als die schlechteste Asiens. Ob’s stimmt?

 

Einflüsse aus aller Welt

Die lächelnde Köchin bringt mir eine dampfende Schale. Das Nationalgericht heisst Adobo und beim Probieren fallen mir sofort Unterschiede zu mir bekannten asiatischen Küchen auf. Ist asiatisches Essen oft mit vielen Gewürzen, Kräutern und Chili angereichert, gestaltet sich die Würze dieses Gericht wesentlich milder. Adobo und auch andere Gerichte, werden mit Sojasauce, Essig, Knoblauch, Zwiebeln, Limetten und Kokosmilch angereichert.

Sich den Namen für dieses und für andere Gerichte einzuprägen ist hilfreich. Sie verraten oft, um was für eine Zubereitungsart es sich handelt. Inihaw heisst so viel wie gegrillt. Sinigang ist eine saure Suppe mit Tamarinden, Fisch, Schwein oder Huhn.Nicht schaden können bei den Essensbestellungen in den Philippinen – Spanisch Kenntnisse! Einige Gerichte tragen spanische Namen (Arroz caldo zum Beispiel) und verraten neben dem Bezug zur Landesgeschichte den multikulturellen Einfuss. Chinesische, indische, spanisch-mexikanische Einschläge finden sich ebenso, wie eine nicht zu leugnende Vorliebe für Fastfood. Alle diese Eigenheiten sorgen für ein wahres Potburri aus verschiedenen Küchen und eine entsprechende Vielfalt an Speisen.

Lebensgrundlage
Zurück zu meinem Adobo. Das kommt natürlich in Begleitung daher. Denn, beim Thema Reis sind sich alle Völker Asiens einig: ohne geht es nicht! Reis ist die Lebensgrundlage. Die meisten Filipinos essen dreimal am Tag Reis.
Neben Adobo gibt es dazu oft Fisch oder Meeresfrüchte. Gemüse hat eine sehr untergeordnete Rolle und wird ausschliesslich gekocht gegessen.

Philippinische Küche - boodle

Ein Gruß aus den Tropen

Unbedingt sollte auch von den süssen Tropenfrüchten probiert werden. Bananen, Papayas, Mangos, Kokosnüsse und einige mehr, in einer Qualität, von der in Europa nur geträumt werden kann.
Frische Früchte sind dann auch meine Dessert-Wahl in der kleinen Garküche. Die einheimischen Desserts, wie etwa Halo-Halo, eine Mischung aus gehobeltem Eis, Milch, Kokosraspeln, Karamellpudding, Bohnen und (Dosen-) Früchten munden mir nicht so.

 

Für jeden Geschmack

Während ich mir die süsse Mango schmecken lasse, denke ich über das philippinische Essen nach. Einfacher und weniger geschmacksintensiv, als andere asiatische Küchen ist es bestimmt. Dank der vielfältigen Einflüsse entsteht jedoch eine große Variation und es sollte jeder seine Lieblingsgerichte finden. Allen, die die Würze vermissen sei Bicol Express empfohlen – es ist dem thailändischen Curry sehr ähnlich.
Nein, schlecht ist es das Essen der Philippinen keinesfalls. Vielleicht ist es aber eher eine Liebe auf den zweiten Blick.

Die beliebtesten Speisen auf den Philippinen
Adobo: Schwein oder Huhn das in Essig, Sojasauce, (je nach Region auch Kokosmilch) und viel Knoblauch gegart wird
Kare-Kare: Ochsenschwanz und oder Rindfleisch in Erdnusssauce
Pancit: Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse
Paksiw: mit Pfeffer und Essig gekochter Fisch
Bicol Express: eine Art Thai-Curry

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Diesen Gastartikel habe ich für meinen Blog – http://www.meet-the-philippines.de – geschrieben. Bei mir findest du viele weitere spannende Informationen und Reiseberichte über die Philippinen.
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