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Ihr erinnert Euch noch an die letzte Rettung von uns Retterinnen?
Chutneys und Marmeladen haben wir gerettet, wie immer möchte ich am liebsten alles nachmachen, wie immer werde ich das nie schaffen, was mich nicht froh macht.
Aber bei Anna Antonia gab es ein Apfelgelee, eines dass noch nicht ganz reife Äpfel erfordert und genau das habe ich grad im Garten in Mengen,..die zwei Bäume sind voll (einer hat genau einen Apfel drauf, der dritte tztz) und es dauerte ein bissl aber dann bin ich zur Tat geschritten.

Das Rezept habe ich eben von der Christine geklaut, aber ich hab an der Zuckermenge geschraubt, weil meine Äpfel, trotzdem sie nicht ganz reif waren, dennoch nach dem Kochen eine gewisse Süße aufwiesen und ich hatte Angst dass das zu süß wird, und ich außerdem eh weniger Saft bekommen hatte.

In jedem Fall hatte ich eindeutig andere Äpfel, bei mir war die Farbe leicht gelblich, während bei Christines Rezept eine schöne dunkle Farbe rauskam..

Ich schreibe euch eine Kurzfassung hier auf, das Original Oma Rezept findet ihr hier, ich würde euch sowieso empfehlen ihren Beitrag zu lesen,..ich liebe diese Oma Geschichten

Apfelgelee, Apfel Holler Marmelade

 

Apfelgelee

1,5 kg Äpfel, wenn möglich unreife verwenden
Kristallzucker je nach Flüssigkeit
Zitronensaft

Die Äpfel waschen, und zerteilen, in einem großen Topf soviel kaltes Wasser hinzufügen, dass das Obst bedeckt ist. Saft einer halben Zitrone zufügen.
Schalen und Kerngehäuse habe ich nicht entfernt, die tragen ja auch dazu bei, dass der gewonnene Saft gut gelieren kann.
Nun solange köcheln, bis die Äpfel wirklich sehr weich sind.

Einen zweiten großen Topf herrichten, auf diesen ein passendes Sieb geben und ein Küchentuch einlegen. In dieses Tuch kommen die gekochten Äpfeln samt Saft und allem was da noch so drinnen ist. Nun darf das im Kühlschrank über Nacht abtropfen.

Jetzt wird der gewonnene Saft abgewogen
bei mir waren das 600 ml Apfelsaft, zu diesen habe ich 300 g Zucker hinzugefügt und köcheln lassen, bis die Gelierprobe erfolgreich war, das hat länger gedauert als wenn man Gelierzucker nimmt, funktioniert aber genauso zuverlässig.

So eine schöne Farbe habe ich nicht, aber geschmeckt hats wundervoll. Ich hab meiner Freundin ein Gläschen geschenkt und sie sagte es schmecke perfekt, und wenn sie das sagt, stimmt das, weil ihre Mama ist DIE Einkochmeisterin aller Zeiten, sie kocht alles ein was ihr großer Garten hergibt und kauft kaum irgendwas an Obst oder Gemüse dazu.

Am Foto seht Ihr noch die erste heurige Hollermarmelade, die habe ich mit Äpfeln zubereitet und ebenfalls keinen Gelierzucker benötigt, da war noch Vanilleschote auch dabei :-). DA wurden Äpfel und Holler gemeinsam geköchelt mit der Vanilleschote und dann mit der flotten Lotte passiert…sooo gut! Ich hoffe, ich kann bald mehr Holler ernten im Garten!

Holler 2016

Was habt ihr schon eingekocht?