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Diese Zampickten wie sie bei uns in der Familie seit Jahren heißen, sind neben den Nusstalern meiner Mama meine allerallerliebsten Kekse.

Ich bin ja nicht der Fan von kunstvollen bunten, mit was weiß ich was zusammengepickten Keksen, die obenauf noch zuckersüße bunte Verzierungen haben (zumindest nicht mehr, seit meine Kinder nicht mehr auf bunten Streuseln auf Gebäck stehen,..) aber meine zampickten, die mag ich.
Wobei klar, die kann man auch aufhübschen mit allerlei Zuckerwerk, Betonung auf kann.

Das Rezept für diese Kekse ist eigentlich eines für Spritzgebäck, ich habs auch schon mal verbloggt mit einem unmöglichen Foto,..wie ich aber zu Spritzgebäck stehe, kann man in einem Beitrag vom 2013 nachlesen.

Weil das Foto jetzt doch um einiges ansehnlicher ist, schreibe ich auch das Rezept jetzt nochmal hier in meinen Blog.
Sinas Lieblingskekse

Der Teig ist übrigens super geeignet um auch mit Kindern Kekse zu backen, er lässt sich super leicht verarbeiten und ist somit auch für kleine Patschhanderl gut geeignet.

Sinas Lieblingskekse:

Zutaten für ca. 5 Bleche
250 g Butter
350 g glattes Mehl
130 g Zucker
2 Eier
etwas Weinsteinbackpulver (kann man weglassen)
Zitronensaft und Abrieb einer halben Zitrone,
1 Tl selbstgemachter Vanillezucker

Feine Marillenmarmelade, gut verrührt
Im Wasserbad erweichte Kuvertüre nach Wahl, diesmal habe ich Rausch Plantagenschokolade verwendet, die Minis, mit unterschiedlichen Kakaoprozenten, schmeckt auch super.

Alle Teigzutaten zu einem Mürbteig verarbeiten, eine halbe Stunde im Kühlen rasten lassen.
Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig messerrückendick ausrollen und beliebige Formen ausstechen. Meist mach ich Herzerln, diesmal hab ich auch ein paar andere Ausstecher verwendet, keine Katzis diesmal 😉

Die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 175° Ober/Unterhitze ca. 13 Minuten backen, die ersten dauern meist etwas länger trotz Vorheizen, die nächsten kommen dann mit den 13 Minuten gut aus. Aber jeder Ofen ist anders. Die Keksal sollten eher hell als dunkel gebacken werden.

Diese dann auskühlen lassen und mit einem kleinen Pinsel die Marmelade auf eine Seite der Keks streichen, mit einem selben „zampicken“ und zur Hälfte in die Schokolade tunken.

Als ich die gebacken habe, kam gottseidank (für die Kekse nicht für mich) ein bissal Kälte auf, ansonsten wäre mir die Schokolade nur im Kühlschrank hart geworden. So gings praktisch auf der Terrasse.
Zampickte

Das erinnert mich daran, als ich diese Kekse mal an einem 18. Dezember gebacken habe, hatten wir 20° und das war Pech für die Schokolade. Das Datum merke ich mir deshalb so gut, weil das der Geburtstag meiner großen Tochter ist.

Sobald die Schokolade wieder fest ist, packe ich die Kekse in eine Dose und lagere sie auf der Terrasse. Sollte es zu warm sein, dann an einem kühlen Ort.

Was sind denn Eure absoluten Lieblingskekse? Die Ihr jedes Jahr backen müsst?

Bei uns kommen auch noch die Rumkugeln in die Kategorie Lieblings“kekse“ und noch ein paar andere, drei davon macht meine Mama, die werde ich nie so gut zusammenkriegen…Kindheitserinnerungen sind das.

Ich wünsch Euch einen wunderschönen Tag!