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Wer jedes Jahr Weihnachtskekse bäckt und Weihnachtsbäckerei macht, macht das entweder mit alten Familienrezepten, oder auch mit neuen Kreationen die einen überall anlachen oder auch aus einer Mischung aus Beidem.

Ich bin eher die, die auf klassische Rezepte zurückgreift, aber auch hin und wieder was Neues probiert. Aber die Keksalmacherin vor dem Herrn, die wunderschön verzierte klitzekleine Keksal macht bin ich ja leider gar nicht. Einige Sorten esse ich am liebsten von meiner Mama, zb. kleine Kokoskuppelchen oder die genialsten Walnusstaler aller Zeiten.

Heute möchte ich Euch aber ein Backbuch vorstellen dass sich mit Omas Backstube rund um Weihnachten beschäftigt.

Weihnachtsbäckerei

Das Buch wurde von Rosenmehl herausgegeben, wodurch bei jedem Rezept natürlich die Marke erwähnt wird. Das soll aber niemanden stören, weil man selbstverständliche jedes andere Mehl jeder anderen Marke verwenden kann.

Zu Beginn findet man zwei Vorworte, eines vom Verlag, eines von Rosenmehl, die Rezepte wurden nämlich von ganz normalen Menschen so wie du und ich an den Verlag geschickt um in das Buch zu kommen.
Finde ich ganz toll! Einzige Bedingung war wohl dass das Rezept eben aus Omas Backbuch kam.

Danach kommt auch schon das Inhaltsverzeichnis, das da unterteilt wäre:
Kuchen und Torten
Plätzchen und Konfekt
Stollen und Brote
Lebkuchen und Printen

Jetzt folgt noch etwas Platz um ein eigenes Lieblingsrezept inkl. Bild zu notieren.

Schön fand ich den Teil mit den Weihnachtserinnerungen von Rezepteinsenderinnen, da hätte ich noch mehr davon lesen können,..

Aufbewahrung und Gewürzkunde, Mehlkunde und Tipps, Rezeptregister und Impressum schließen das Buch ab.
Bei der Mehlkunde wird natürlich wieder auf Rosenmehl abgestimmt.
Ich persönlich kenne das gar nicht, in A habe ich das noch nie gesehen, kennt es jemand von Euch?

Ich finde das Buch ist total nett gemacht, man setzt sich hin, fängt an zu lesen, liest weiter, ..der Kaffee wurde mir kalt,..ich war, und das obwohl ich jetzt kein ausgesprochener Weihnachtsfan bin, plötzlich in weihnachtlicher Stimmung.

Wunderschöne Bilder findet man, bei jedem Rezept findet sich ein Bild der „Oma“ und auch das Originalrezept, mit dieser alten Schrift, und natürlich auch in für uns leichter lesbarer normaler Schrift. Arbeitszeit, Backzeit und Kühlzeit werden genau erwähnt, ebenso die Herdeinstellungen für zwei Arten von Herden.

Ein rotes Bändchen erleichtert einem zumindest EIN Rezept zu markieren, dass man nachmachen möchte.

Und da bin ich auch schon beim Nachmachen.

Ich habe mir zwei Rezepte ausgewählt, die jetzt nicht allzuweihnachtlich sind, schließlich kann ich meiner Familie jetzt keinen Stollen oder Zimtsterne anbieten. Naja könnte man, aber dafür ist es selbst mir etwas zu früh.

Also habe ich mich entschlossen
Das Traditionelle Christbaumgebäck
zu backen, das sollten Katzen werden,..leider wie oben erwähnt,..mir fehlt absolut das Dekogen.
Der Teig hat sich fabelhaft verarbeiten lassen und schmeckt wirklich ausgezeichnet.
Ich habe erst alleine gebacken und dann den Teig auf seine Kindertauglichkeit getestet, indem ich mit der sechsjährigen Tochter meiner Freundin Kekse gemacht habe.
Die Kleine hat zumindest phantasievoller verziert..ggg.
Auch für sie war das Teighandling kein Problem, es bröselt nix, der Teig ist schön geschmeidig, also auch für Kinderhände wunderbar zu bearbeiten. Verzieren wie oben erwähnt, konnte sie eh schöner wie ich,…

Keksi

Das zweite Rezept das ich ausprobiert habe:
Weihnachtlicher Marzipankuchen, habe ich ein bisschen abgeändert, aber nur indem ich auch in den Teig Schokotropfen gegeben habe, anstatt nur eine Schokohülle zu machen. Außerdem habe ich statt Zartbitter Kuvertüre, Milchschokolade Kuvertüre genommen, weil uns das besser schmeckt. Und ich habe zwei kleine Rehrückenformen genommen, statt einer größeren ohne Rehrückenmuster wie im Buch angegeben
Das Einzige was ein bissal mühsam war, ist die zwei Eier mit den Marzipanstückchen zu verrühren mit dem Mixer..ich hab das schon einmal gemacht und kann mich erinnern, dass das ziemlich mühsam war, hat da jemand eine Idee wie das leichter von der Hand geht?

Geschmeckt hat der Kuchen fabelhaft, mein Mann der ja richtiger Marzipantiger ist, war sehr angetan.

Marzipankuchen

Marzipankuchen mit Schokolade

Ein zwei Rezepte habe ich noch gefunden, die ich nachbacken werde, die zeige ich sicher auch mal her,..heuer oder nächstes Jahr!

Und jetzt die Frage, seid Ihr an einem der Rezepte interessiert oder wollt Ihr Beide?
Dann mach ich das in den nächsten Tagen gerne.

Das Backbuch hat mir sehr gut gefallen, die Rezepte sind für Menschen auch mit wenig Backerfahrung leicht nachzumachen, die Zutaten findet man grad in der Vorweihnachtszeit in jedem Supermarkt, man muss also nicht erst in der halberten Welt herumgondeln oder bestellen, das gefällt mir sehr gut.

Das Buch ist erhältlich beim Verlag:

Rosenmehl (Hrsg.)
Weihnachtsbäckerei

Die Schätze aus Omas Backbuch
Gebundenes Buch, Halbleinen
160 Seiten
ISBN: 978-3-572-08122-6
Verlag Bassermann Inspiration
Preis für A: 15,50 D: 14,99 Ch: 20.50
(alles empfohlene Verkaufspreise)

Ich danke Randomhouse/Bassermann für die Zur Verfügung Stellung des Buches, meine Meinung ist davon natürlich nicht beeinflusst.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag!