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Apfelmarzipan Taschen aus Topfenteig

Nadine von Sweetpie sucht Apfelkuchenrezepte.
Die gibt’s bei mir zuhauf am Blog, deshalb habe ich Apfeltaschen gemacht, kleine Kuchen sozusagen.

Das Rezept für den Teig ist dasselbe wie für den Topfenblätterteig, nur werden hier alle Zutaten gscheit verknetet und nicht nur schlampig vermischt, damit das Blättern funktioniert. Dennoch blättert das ein bissl 🙂

Auf jeden Fall schmeckt die super gut und knusprig, und auf jeden Fall viel besser als solche die mit irgendeinem Fertigteig gemacht werden.
Die Äpfel sind ausn Garten, gottseidank hat unser Bäumchen noch ein paar Äpfel dran, danach müssen wir in die Steiermark fahren, Wintervorrat anlegen.

Aber hier geht’s zum Rezept für die knusprigen Marzipan Apfeltaschen

Rezept für 8 Taschen
125 g Mehl
125 g Butter
125 g Topfen

ca. 1 kg Äpfel
Kristallzucker je nach Süße der Äpfel
Saft einer halben Zitrone
Schale einer Bio Zitrone
100 g Marzipan Alle Zutaten für den Teig vermischen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten, diesen dann für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Äpfel schälen und entkernen und in nicht allzu dicke Spalten schneiden.
Mit dem Zitronensaft, der Schale und dem Zucker auf kleiner Flamme bissfest dünsten, abkühlen lassen. Es sollte keine Flüssigkeit mehr da sein. Sonst zerrinnt der Teig.
Das Marzipan in kleine Stückchen schneiden.

Nun den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zu einem Rechteck ausrollen, nicht so dünn wie einen Strudelteig, so 4 mm dick.

Den Teig mit dem Teigradl in 8 Stücke teilen, oder mehr oder weniger, je nachdem wie groß eure Tascherln werden sollen.
Auf jedes Teigstück kommen dann 2 Esslöffel von den gedünsteten Äpfeln, und das Marzipan. Sollte was von der Apfelfülle übrigbleiben, dann dieses sofort dem Magen zuführen, notfalls auch mit Marzipanstückln 😉
Die einzelnen Stücke dann wie ein Briefkuvert zuklappen.

Die Tascherln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Wer will streicht die Oferfläche mit verquirltem Ei bestreichen, ich mache das nie, weil da eh noch Zucker draufkommt, wenn sie fertig sind.

Bei 230° Ober/Unterhitze ca. 20 Minuten backen, die Oberfläche sollte schön hellbraun sein.

Dann abkühlen lassen (oder gleich verkosten) und später dann anzuckern.
Tipp: Ich geb in meinen Staubzucker immer selbstgemachten Vanillezucker, so schmeckt und riecht das Gebäck noch besser!

Na, da möchte man gleich reinbeißen oder?

Foto!

Schönen Sonntag allerseits!

Unbenannt