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Wir wohnen ja mitten am Land, sprich rings um mich gibt’s viele Hollersträucher, sogar im eigenen Garten wächst der Holler und ich hab im Frühjahr nicht alle Blüten gepflückt, und glücklicherweise tragen schon einige reife Beeren, ich hatte schon Sorge, dass alles erst reif wird wenn ich im September auf Urlaub bin.

Heute habe ich 1,2 kg Beeren (bereits gerebelt gewogen) ergattert.
Ich reble die immer ziemlich genau ab, weil ich finde wenn man die Stengel drinnen lässt, wird das etwas bitter und Holler ist ja von Haus aus schon ein bisschen herb, das muss man jetzt nicht noch unterstützen.

Ich habe, da ich auch Gelee machen wollte, das Rezept vom letzten Jahr etwas abgeändert.

Und so hab ich es letztendlich gemacht:

Die Beeren in einem großen Topf mit nur ganz wenig Wasser (so 200ml) zum Kochen gebracht, und dann durch die flotte Lotte gepresst.

Dann noch durch ein sehr feinmaschiges Sieb geleert.

500 ml dieses Safts habe ich mit 1:1 Gelierzucker und einer ausgekratzten halben Vanilleschote zu Gelee gekocht.
Alleine die Farbe, so schön schwarz 😉

Den Rest vom Saft habe ich dann mit 300 ml Wasser aufgefüllt, und zwar deshalb weil mir der Hollunder sonst zu intensiv schmeckt.
Für Sirup nehme ich immer 1:1 Saft und Zucker, weil ich ihn ja dann verdünnen möchte. Und da ich sonst nichts dazugebe, sorgt der Zucker auch für die Haltbarkeit. Dennoch wie immer, sind meine Säfte die ich selber mache in einem Extra Kühlschrank aufbewahrt.
Diese Mischung habe ich mit der restlichen halben Vanilleschote und dem Zucker aufgekocht und in Flaschen gefüllt.

Erste Kostproben, waren sehr erfreulich!
Sogar mein liebes Haubenkochkind erfreute sich am Gelee, ich denke ich werde noch mehr machen müssen.

Habt ihr auch schon Gelee und Marmelade eingekocht?

Hollerbeerensirup, Hollerbeeren Gelee

Hollerbeerensirup, Hollerbeeren Gelee