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Susanne Magentratzerl
möchte unsere Schätze aus der Vorratskammer sehen.
Es geht vor allem um Lebensmittel die im Vorratsschrank leicht übersehen werden.

Meinen Schatz, den habe ich nicht übersehen, nur ich frage mich bis heute was für ein Teufel mich geritten hat, sowas überhaupt einzukaufen.
Konkret geht’s um: Amaranth gepoppt in Bio Qualität von Alnatura.
Weder mag ich Müsli noch ist mir sonst was eingefallen wo ich diese kleinen popprigen Dinger verwenden könnte.

Heute ist mir aber eine Idee gekommen, das Event fiel mir ein dazu, also ging ich ans Werk um den Fast Food Ketten Konkurrenz zu machen mit einem selbstgemachtem Burger mit Hühnerschnitzel drinnen.

Erstmal habe ich ein Mayonnaise Rezept gesucht und ich bin bei Roger fündig geworden.
KLeinere Änderungen habe ich vorgenommen, so habe ich zb. statt Rapsöl Maiskeimöl verwendet und keinen Essig sondern nur Zitronensaft verwendet.
Hier aber die Zutaten zu Rogers Original:
3 Eigelb, 7 g milden Senf, 425 g Rapsöl, 15 g Weißweinessig, Salz, Pfeffer Zitronensaft und Wasser.

Ansonsten habe ich das Rezept auf den Punkt befolgt und wurde damit belohnt:
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Schmeckt um Längen besser als jedes noch so tolle gekaufte Mayonnaise Produkt, aber auch hier gilt: sind die Grundzutaten gut, dann wird das auch was mit der Mayonnaise.

Ich habe für die Burger nicht die ganze Menge gebraucht, den Rest habe ich zu einer Curry Sauce fürs morgige Grillen verarbeitet, das zeige ich euch ein anderes mal wie ich die mache.

Für die Burger habe ich den Teig so hergestellt und da kommt der Amaranth ins Spiel:

400 g glattes Weizenmehl
20 g gepoppter Amaranth
20 g Sesam
Salz nach Geschmack
1 halber Würfel Germ (Hefe), 20 g ca.
1 Esslöffel Oliveöl
ca. 300 ml lauwarmes Wasser

Alle Zutaten zu einem nicht zu festen Brotteig verarbeiten und gehen lassen, bei mir stand der in der Küche den ganzen Vormittag.
Dann daraus mit feuchten Händen Burgerlaibchen formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, nochmals mit Wasser besprühen und eine halbe Stunde nochmal aufgehen lassen. Mit Sesam bestreuen, mit Eiklar bestreichen und bei 170° backen, mein AEG Multibackofen hat dafür ca.30 Minuten gebraucht, aber nur weil die Buns sehr groß waren..ich hatte ja Hunger 😉
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In meinem Burger war dann drinnen:
2 ausgelöste Hendlhaxerln, paniert und ausgebacken
1 kleiner Paradeiser
2 Salatblätter
und 2 Esslöffel Mayonnaise, vermischt mit frisch 2 gepressten Knoblauchzehen, nach Rogers Rezept

Burger in der Mitte auseinanderschneiden, auf jede Hälfte einen Esslöffel Mayo streichen, Salatblätter verteilen, Paradeiser Scheiben verteilen, die noch heißen Hühnerschnitzeln drauf platzieren und sofort servieren.

Um es gesünder zu gestalten, habe ich einen Salat dazu gehabt.
Das zweite Bild zeigt was mein Mann gegessen hat, der hat den Burger verweigert,…verständlich kennt er doch Fast Food nicht sooooo, da wir ja nicht oft Burger essen gehen.

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Backhendl auf Salat

Was „versteckt“ sich so in euren Schränken?

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent