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Wir haben Neum und damit Bosnien und Herzegowina wieder verlassen und uns Richtung Korenica aufgemacht.

Korenica deshalb, weil von diesem Ort sowohl das Bärenrefugium in Kuterevo als auch die Plitvička
Jezera
leicht erreichbar sind.

Die Hinfahrt gestaltete sich nicht so erfreulich, wir hatten Regen, bedrohliche Wolken, aber wenigstens wenig Verkehr auf der Strecke.
Im strömenden Regen checkten wir in unserer Unterkunft, House Prica ein.
Die Unterkunft ist ok, würden wir wieder in die Gegend kommen, würde ich aber eine andere auswählen, aber wenn man mal dort war ist das einfacher zu sagen.
Es war saukalt als wir da waren, meine Daunenjacke leistete mir gute Dienste, nur wenn der Vermieter nur minutenlang heizt hilft das auch nix, wenn man da wohnt und schläft oder duschen will. Und nein wir sind keine Weicheier 😉
Dazu kommt das das Frühstück, das man extra bezahlen musste sicher die 5!! Euro pro Person und Tag nicht wert war. Aber das ist ja wie immer alles Geschmackssache.
Gut war, es gab Fernsehempfang und erst da konnten wir uns über das ganze Ausmaß der Überschwemmungen am Balkan informieren und waren entsetzt.
Auch in Korenica standen Wiesen unter Wasser, aber nicht in dem Ausmaß wie es anderswo war.

Wir hatten in Kuterevo nur noch unseren letzten Tag Aufenthalt auf unserer Reise und diesen haben wir im Bärenrefugium verbracht und an den Seen.

Heute also mein Bericht von dem faszinierendem Bärengehege in Kuterevo.
Anders als ich im Internet lesen konnte, hat uns unser Guide, der Theo aus Venedig, informiert dass das ein EU Projekt ist. Ich hatte bisher immer gelesen dass das eine privat finanzierte Sache ist die sich auch mit Spenden finanziert.
Theo sagte aber die EU zahlt auch mit.
Wie auch immer, toll das es diese Station gibt, hier werden kleine Bären aufgenommen, deren Eltern umgekommen sind, durch was auch immer.
Als wir da waren waren 11 oder 13 Bären da, die jüngsten 2 Jahre die ältesten glaube ich 13 oder 14,..ihr seht ich hab vor lauter Bären schauen nicht gut aufgepasst.

Da das Wetter grauslich war, waren wir bis auf eine niederländische Familie alleine im Refugium.
Sofort kommt ein Guide auf einen zu, der einem herumführt, und Erläuterungen abgibt, deutschsprachigen gab es zur Zeit nicht da aber Theo hat mit italienisch, kroatisch und englisch versucht sich uns verständlich zu machen, was gut gelang.
Diese Guides sind Volontäre die aus ganz Europa kommen, sich für ein Jahr verpflichten müssten und in Kuterevo quasi arbeiten.

Aber jetzt zur Hauptsache, mein Mann hat super Bilder machen können von den Bären, ich war meist beschäftigt ihm zu sagen welchen er jetzt fotografieren muss 🙂

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Es gibt noch einen Andenkenstand wo man nette Sachen kaufen kann (auch Honig hehe), was wir auch getan haben. Und wir haben uns ins Gästebuch eingetragen, und in eine Liste wo man die Email Addi hinterlassen konnte um über Neuzugänge informiert zu werden 🙂

Es war ganz toll da, die Bären sind so schöne Tiere, die friedlich in ihren großen Gehegen rumtollen konnten, die waren dauernd in Bewegung, es war so schön anzusehen.
Ich würde da immer wieder hinwollen, allerdings nicht im Sommer, da soll es da etwas hm lauter zugehen. Wir hatten paradiesische Ruhe und konnten die Tiere gut beobachten.

Kuterevo war für mich eines der Highlights während unserer Reise, gleich nach Sarajevo angesiedelt.
Wenn ihr die Gelegenheit das mal anzusehen, tut es!

Der letzte Bericht unserer Reise kommt dann von den Seen, die mich aber wieder mal nicht so begeistert haben.