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Gestern ist unsere Reise zu Ende gegangen.

Ich möchte hier kurz festhalten wie es war und euch über die zu erwartenden Berichte erzählen.

Unsere Erwartungen waren hoch, nicht was Luxusunterkünfte und Luxusrestaurants betrifft, sondern an die Landschaft, an die Menschen an das Gefühl in fremden Kulturen unterwegs zu sein.

Ihr habt sicher bemerkt das ich kaum über Essen in meinen kurzen Einblicken berichtet hab, irgendwie war uns das nicht so wichtig.
Und wir waren heiß auf Cevapcici, einheimischen Käse, Fisch und dergleichen. Und jeden Tag das Essen fotografieren mache ich ja eh zu Hause.
Ich hatte zb. tolle Tipps für Restaurants in Sarajevo, wir habens in keines davon geschafft, weil wir an den Lokalen mit den gegrillten Köstlichkeiten und den Cafes in der Altstadt nicht vorbei gehen konnten.

Alle Erwartungen wurden erfüllt.
Alle Länder die wir besucht haben, natürlich nur kleine Teile davon, waren wunderbar, tolle Gegenden, die Menschen freundlich bis auf kleine Ausnahmen. Man kommt ins Reden mit wildfremden Menschen.
Ich hab zb in Budva mit einem jungen Mann geredet der uns in einem Restaurant bedient hat, er hat mich einfach angesprochen und mir eine Zigarette aus Serbien angeboten (Budva liegt in Montenegro) und er hat mir mit Händen und Füßen erzählt wo er herkommt, dass er seine Heimat liebt, wir haben verschiedene Sprachen gesprochen aber uns dennoch verstanden.
Mein Mann hatte es etwas leichter mit seinen kroatischen Sprachkenntnissenn als ich, die viel weniger versteht als er, und er hat sich oft mit Menschen unterhalten, über alles mögliche.

Oder in Sarajevo in Bosnien. Wir sind durch die Stadt geschlendert, nicht die Altstadt, und sind auf ein Gebäude gestossen wo es gebrannt hat nach den Auseinandersetzungen vor ein paar Wochen.
Wir standen einfach da und starrten das Haus an, bis uns ein Polizist ansprach. Überraschenderweise sprach er sehr gut deutsch und hat uns berichtet dass es den Menschen in Bosnien nicht gut geht, und sie deshalb auf die Straße gingen, er zuwenig Geld verdient, mit dem er kaum überleben kann und sie auf die EU hoffen. Zumindest einige, ich glaube nicht dass alle Bosnier in die EU möchten.
So ging das die ganze Zeit, man kommt wenn man offen ist mit den Leuten ins Reden.
DAS ist ja das was ich liebe.
Ich muss nicht die zehnte Sehenswürdigkeit ansehen, wo es eh Fotos überall zu sehen gibt. Uns ist wichtig die Stimmung aufzufangen.
In Sarajevo zb. ist man sofort von der Stadt gefangen. Man kommt und ist sofort ein Teil. Einfach wunderbar.

Berichte werde ich (sobald ich mal alle Fotos sortiert habe puuhhh) davon machen:

Belgrad, Serbien
Sarajevo, Bosnien
Kolasin, Montenegro, Teil 1 und Teil 2
Sveti Stefan, Montenegro, Teil 1, Teil 2
Teil 3
Neum, Bosnien
Peljesac
Dubrobnik
Korenica, Kroatien, Kutervo, das Bärenrefugium
Plitvicer Seen

Wir haben viel gesehen, an manchen Tagen war meine Aufmerksamkeit kaum mehr vorhanden von den vielen Eindrücken die ich hatte.

Fest steht eines, die eine oder andere Stadt/Ort werden wir in jedem Fall wieder besuchen.

Ich hoffe meine kleine Zusammenfassung hat euch nicht gelangweilt, wenn doch, die Berichte werden es wieder gut machen!

Schön wieder daheim zu sein.

Und lieber Jüf, vielen Dank für deine Ausdauer hier zu posten, du solltest das viel öfter tun, auch wenn ich da bin. 🙂