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Vor ein paar Tagen habe ich euch das Bild dieses Buches schon mit dem Eiscafe gezeigt.

Da war ich schon bei den letzen Seiten angelangt.

Ich hatte das Buch schon länger da, Friederike rief es mir Anfang März wieder in die Gedanken, aber woher ich den Tipp habe, weiß ich leider nicht mehr.

Wie auch immer, dieses Buch ist normalerweise nicht so das was ich lese, wo ich doch auf Thriller und Krimis stehe, allenfalls noch einen Blick in irgendwelche Kulinarischen Bücher werfe, nicht aber in solche „Lebensgeschichten“.

ABER in dieser Geschichte geht’s auch um mein Urlaubsland, mein liebstes, Kroatien, oder wie es halt in der langen Zeit auch immer gerade hieß. Und auch um kulinarisches und bei mancher Beschreibung eines Essens lief mir das Wasser im Mund zusammen.
Die Autorin wandelt auf den Spuren der Geschichte ihrer Familie.

Es geht um starke Frauen, zwei Kriege, um Lager im Krieg, um Dalmatien, darum wie die Familie getrennt wird, in verschiedene Lager deportiert wird, bis nach Ägypten.
Das wußte ich zb. gar nicht, dass es auch Kriegsgefangenenlager in Ägypten gab.
Die Erzählerin reist an die Stätten der Erinnerung ihrer Ahnen.
Viel erfährt sie von noch zwei lebenden Tanten und ihrer Mutter.
Genug um sich auf den Weg zu begeben.

Weiters handelt das Buch von einem Olivenhain, den die Erzählerin erbt.
Sie wohnt jetzt mit ihrem Mann in Deutschland, aber aus jedem ihrer Worte spricht für mich die Sehnsucht nach der Heimat, nach dem Meer und nach dem was in ihrer Erinnerung sehr lebendig ist.

Geschichte und Gegenwart hautnah erleben kann man abschließend zu diesem Buch sagen.

Von mir gibt’s dafür eine absolute Leseempfehlung.
Für alle Fans dieses Landes und für alle Fans eines guten Buches.

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