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Der lieben Susi sei es gedankt dass wir nun mit Bergamotten experimentieren können, da Sina und ich von ihrem Zitrusschatz etwas abbekommen haben.
Daher darf ich euch heute diesen Joghurtkuchen mit Bergamotte und Yuzu als Sonntagskuchen auf den Teller legen.

Ich wollte schon lange mal eines dieser britischen bzw. amerikanischen Rezepte ausprobieren, wo nasse und trockene Zutaten einfach nur zusammengekippt werden.

Fündig geworden bin ich bei David Lebovitz. Das Rezept musste an unseren Gaumen angepasst (vor allem Zucker und etwas Fett reduziert!) werden.
Das Ergebnis war wider Erwarten großartig!
Ihr könnt für dieses Rezept natürlich Zitrusfrüchte nach Belieben verwenden.

Joghurtkuchen mit Bergamotte und Yuzu

Für eine mittelgroße Form benötigt ihr:
210 g Mehl (glatt)
½ Pkg. Backpulver
Prise Salz

200 g Zucker (Originalrezept 300 g!)
250 g Naturjoghurt
100 ml neutrales Speiseöl (Originalrezept 125 ml)
2 große Eier (ich habe drei mittlere genommen)
4 EL Yuzusaft (oder anderer Zitrussaft)
Abrieb einer großen halben Bergamotte (oder andere Zitrusfrucht)

Die Zubereitung der Masse ist denkbar einfach. Man benötigt nur zwei Schüsseln und einen Schneebesen. Für mich Neuland, da ich, wie ihr mich nun schon kennt, gerne aufwändig im Süßbereich herumbastle. 😉

Mehl, Backpulver und Salz gut mischen.
In einer anderen Schüssel die restlichen Zutaten verrühren, und das Mehlgemisch in drei Teilen kurz unterziehen.
Den Teig in die gewünschte Form (nach Bedarf gebuttert und bemehlt) füllen und bei 160 – 170 °C Umluft oder 180 – 200 °C Ober- und Unterhitze, je nach Ofen, ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe) backen.

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist, nach Wunsch mit Zitrusglasur (etwas Zitrussaft mit Staubzucker zu einer dickflüssigen Masse verrühren) in Anlehnung von Jackson Pollocks Action Painting überziehen. 😉

Einige Zitruszesten (bei mir von Tarocco-Orangen) darüber reiben.

Joghurtkuchen mit Bergamotte und Yuzu

(Wundert euch bitte nicht über die Einweg-Papierkastenform. Ich habe vor langer Zeit für ein Projekt zwei große Kartons direkt ab Fabrik von Italien „importiert“ und der Rest muss nun nach und nach aufgebraucht werden. 😉 )