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Riesen Krautkopf

Jetzt ging es dem Rest dieses Riesen Krauthappels an den Kragen.
Mein Mann ist zwar seiner Diät ergeben, aber da isser jetzt selbst schuld, weil Krautstrudel isst er für sein Leben gern.

Da er aber nicht mitisst, konnte ich wiedermal Susis herrlichen selbstgemachten Topfenblätterteig als Umhüllung für unseren Krautstrudel verwenden.

Teig:
260 g Mehl
250 g Butter
250 g Topfen
1 Prise Salz

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten, aber bloß nicht zuviel verkneten, sonst pflustert das nicht. 30 Minuten im Kühlen ruhen lassen.
Bei mir hats auch nicht viel gepflustert, ich muss noch schlampiger kneten.
Dem Geschmack hats natürlich keinen Abbruch getan.

In die Fülle kam:
1.4 kg Weißkraut gehobelt
100 g Muskatkürbís, gewürfelt (Resteverwertung, muss nicht sein)
125 g Speck, mager
1 große Zwiebel, gewüfelt
3 Knobizehen gehackt,
Pflanzenöl, Menge je nachdem wie fett der Speck ist, meiner war ganz mager, daher hab ich 5 Essl. Rapsöl genommen.

Die Speckwürferl mit dem Zwiebel und dem Knobi anbrutzeln, das Kraut dazu, auf kleiner Flamme solange dünsten lassen, bis das Kraut ziemlich weich ist.
Gewürzt habe ich nur mit etwas Salz und etwas Pfeffer.

Den Teig in zwei Hälften teilen, auf einer bemehlten Fläche ausrollen, Fülle drauf, einrollen.
Ich hab meine 2 Strudel auch noch mit Ei eingestrichen.

Fülle ist mir etwas übrig geblieben, wir wollten nicht soooviel Fülle in einem Strudel. Die habe ich dann in einen (fertigen) Strudelteig eingefüllt und auch mitgebacken.
Da das eh zuviel ist für uns, kriegt den meine Freundin, die heute den ganzen Tag arbeiten muss.

Ca. 1 h bei 200° im Backrohr Ober/Unterhitze backen.

Wir hatten Blattsalate mit Radieschen und Knoblauchdipp dazu (Knoblauch, Sauerrahm, Kräutersalz).

Mein Mann weiß gar nicht was er versäumt 😉

Krautstrudel in seiner ganzen Pracht!

Krautstrudel