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Das Gericht hat mit einem Risotto in Wirklichkeit nur den Reis gemeinsam, nichtmal die klassischen Risottosorten kommen da zum Einsatz sondern ganz normaler Reis.
Welchen meine Mama genommen hat, weiß ich nicht, bei mir isses ein ganz normaler Uncle Bens, weil einen anderen isst der heikle Mann nicht.

Früher hat meine Mutter dafür Reste von einem ganzen Brathuhn, Reis und Erbsen verwendet.

Ich habs heute so gemacht:
3 große Hühnerkeulen
Reis, gekocht, reichlich für 4 Personen
250 g TK Gemüse, gemischtes, Natur, also ohne irgendwelche Butter oder Gewürzmischungen dabei
etwas Öl
Salz, Pfeffer, Majoran
etwas Currypulver

Die Hühnerkeulen salzen und pfeffern und etwas Majoran einreiben, in einer großen Pfanne von beiden Seiten scharf anbraten und dann die Hitze reduzieren, Deckel drauf und fertigbraten lassen. So entsteht ein Bratensaft, den man dann ins Hühnerrisotto dazugibt.

In der Zwischenzeit den Reis kochen, das Gemüse blanchieren (unseres hatte noch Biss), beides in einer sehr großen Pfanne vermischen.
Die Hühnerhaxel auskühlen lassen, sämtliches Fleisch ablösen und zu der Reis-Gemüsemischung geben. Garfield wollte den Rest, hat er aber nicht bekommen, der soll ja kein Salz essen,…nur das weiß der kleine Gierall nicht.

Den Bratenrückstand von den Haxeln zum Risotto geben und nochmal alles ordentlich erwärmen. Currypulver untermischen.
Dazu passt Blattsalat, wir hatten Chinakohlsalat dazu, wenn ich da habe geb ich noch über den Reis etwas Kräuterbutter, war aber heute nichts mehr im Haus davon.
Ein paar Kohlsprossen fristeten im Kühlschrank noch ein karges Dasein, die hab ich extra gekocht und dazugegeben. Passt zwar nicht unbedingt, aber man konnte das so essen.

Klingt vielleicht nach einer faden Angelegenheit, aber ich schwöre, es schmeckt sehr gut, hat mir als Kind geschmeckt und jetzt immer noch.
Alle unsere Kinder essen das auch,..kann also nicht grausig sein 🙂

Hühnerrisotto