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Als wir am Sonntag in der Hütte auf der Gemeindealpe saßen und unseren Kaffee schlürften, wurden am Nebentisch solche Würstel serviert, mit Pommes und in Ketchup ertränkt.

Das Ketchup will hier eh niemand, aber die Würstel ließen meinen lieben Mann mehrmals sehnsüchtig rüberstarren.

Ich hab das bemerkt, aber keinen Ton gesagt,..man soll ja solche Gelüste nicht auch noch unterstützen,..ich meine Gelüste auf das Essen anderer Leute 😉

Aber heute abend bekommt er das auch serviert, allerdings selbstgemacht und mit Zutaten die ich ausgesucht habe.

Für drei hungrige Personen:
8 Frankfuter Würstel (vier Paar) oder auch Wiener wie unsere deutschen Nachbarn unsere Frankfurter nennen.
16 Scheiben Räucherspeck, Hamburgerspeck oder dergleichen, länglicher Speck sollte es halt sein.
Emmentaler geschnitten in schmale Streifen, davon ebenfalls 16 Stück

Die Würstel werden der Länge nach „geschlitzt“, in den SChlitz hinein kommen die Käsestreifen, zwei pro Stück, und dann mit je 2 Speckstreifen umwickeln und ab auf den Grill.
Wenn man keinen elektrischen Plattengrill hat kann man das auch in Fett in der Pfanne braten.

Kartoffelspalten:
3/4 kg Kartoffeln
Paprikapulver, Salz, Kümmelpulver, etwas Chilipulver
Olivenöl

Die Kartoffeln mit einer Gemüsebürste abschrubben, nicht schälen, in gleichmäßige Spalten schneiden und mit dem Olivenöl, dass mit den Gewürzen versetzt war, auf ein Backblech mit Backpapier packen.
Ca. 30 Minuten bei 200° hat es gedauert bis die Erdäpfel richtig waren, das kann je nach Ofen unterschiedlich lange dauern, auch kommts auf die Erdäpfelsorte drauf an.
Einfach zwischendurch mal probieren.

Berner Würstel, selbstgemacht

Wir hatten dazu einen Endivien-Mais Salat und gerissenen Kren (Meerrettich).

So kann Fast Food also auch gut selbst gemacht werden und ich bin sicher das schmeckt besser als fertig gekaufte Berner Würstel.
Nein das weiß ich sogar, wir hatten die auch schon mal die fertigen;-)