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Mein Tiefkühlschrank hat noch einiges zum Kurzbraten gelagert, und das wo jetzt die Zeit für Rindsgulasch und dergleichen kommt.
Nudeln wollte ich schon die längste Zeit wieder mal selber machen, seit den letzten Kärntner Kasnudeln ist auch schon wieder viel Zeit vergangen.

Den Nudelteig habe ich dieses Mal ohne Ei hergestellt, den mit Ei verwende ich eher wenn ich den Teig dann füllen will und das wollte ich nicht.

400 g doppelgriffiges Mehl (Assmann-Mühle, Weizendunst 480 GG, doppelgriffig).
ca. 200 ml Wasser
Salz nach Geschmack

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Nudelteig verarbeiten, mit Frischhaltefolie abdecken und 1 h nicht im Kühlschrank rasten lassen.
Danach dünn ausrollen und nach Wunsch schneiden, in kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten kochen.

Kräuterbutter:
150 g weiche Butter (am Vortag aus dem Kühlschrank nehmen, außer im Sommer)
Salz, Pfeffer
1/2 frische Chilischote
frische Kräuter nach Wunsch (giftigeblonde: Petersilie, Basilikum, Oregano, Majoran, Knoblauch, Schnittlauch)
Alles vermischen, in ein Schüsselchen abfüllen und im Kühlschrank warten lassen bis zum Servieren.

Das Lamm hab ich heute morgen in Olivenöl, Knobischeiben, frisch gemahlenem Pfeffer, frischen Ingwerscheibchen und Meersalz eingelegt.
Dann in einer Pfanne mit Butter scharf angebraten und auf kleiner Flamme noch 10 Minuten weiter gebraten. Dann war es genau wie gewünscht.

Die Lammfilets aufschneiden, die Nudeln dazu und mit der Kräuterbutter servieren.
Das klingt etwas minimalistisch, aber so frische Nudeln brauchen eigentlich keinen Begleiter, die Kräuterbutter hat da völlig gereicht.

Weidelammfilet mit Ingwer und Knoblauch, selbstgemachte Pasta mit Kräuterbutter