Schlagwörter

, ,

Letzten Freitag waren wir bei Freunden zu einem informellen Abendessen eingeladen und haben den süßen Abschluss mitgebracht.

Ich habe wieder eine Erdbeer-Pistazien-Tarte gebacken, dieses Mal aber in Anlehnung an eine „Montebello“ aus dem Buch Pastries von Pierre Hermé.
Diese Tarte unterscheidet sich von meiner letzten hier vorgestellten in Textur und Aufbau.

Montebello

Für den Boden
115 g Mandeln, geschält und sehr fein gemahlen
135 g Staubzucker
25 g Pistazien, grob gehackt
150 g Eiweiß
50 g Kristallzucker fein (oder Backzucker)
Prise Salz

Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Kristallzucker zu Schnee schlagen, Mandeln, Staubzucker und Pistazien mischen und unter den Schnee ziehen.
Masse in einen Dressiersack mit großer Lochtülle füllen. In einen Tortenring mit 24 cm Durchmesser die Masse Spiralförmig aufdessieren, am Rand einen Ring aus Tupfen dressieren, mit Staubzucker bestreuen und für ca. 30 Minuten bei 180 °C bei Ober- und Unterhitze hellbraun backen.
Nach dem Auskühlen aus der Form lösen.

Für die Creme
125 g Milch
60 g Zucker
15 g Stärke
30 g Dotter
15 g Pistazienpaste
25 g Butter
125 g Obers

Aus Milch, Zucker, Stärke, Dotter und Pistazienpaste einen Creme Patisserie kochen, auf 50 °C auskühlen lassen, Butter unterrühren, mit eine Frischhaltefolie – direkt an der Oberfläche anhaftend (verhindert Hautbildung) – abdecken und auskühlen lassen.
Obers steif schlagen und unter die mit einem Schneebesen aufgerührte Creme Patisserie heben.

Tarte fertig stellen
Die Creme auf die Tarte streichen, den Rand dabei frei lassen, Erdbeeren (oder auch Himbeeren, Hermé bietet beide Varianten in seinen Shops an) gefällig arrangieren, mit Gelee z.B. von hier oder klarem Tortenguss abglänzen und Pistazien aufstreuen.

Erdbeertarte

Ich habe mich „gespielt“ und auch gleich ein paar kleinere Tartes gebacken. 😉

Kleine Erdbeertarte

montebello_6

Ach ja, einen Marillenkuchen hab ich auch noch mitgebracht. Wir mussten den Kuchen aber vorher verkosten. 😉

Marillenkuchen