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Für meine Gastbeiträge habe ich nun ja begonnen meine „Backergüsse“ zu fotografieren. Dabei kam mir die Idee, dass ich auch gewisse Kniffe bei der Zubereitung im Bild festhalten könnte um diese mit euch zu teilen.
Vielleicht ist ja was Brauchbares für euch dabei.

Damit ihr beide Hände beim Befüllen des Dressiersacks frei habt, könnt ihr den umgekrempelten und mit einer Tülle versehenen Dressiersack in ein hohes, schmales Gefäß (z.B. Mixbecher für Pürierstab) stellen.
Bei weichen oder dickflüssigen Füllungen wird das Ende umgeknickt und mit einem Gummiringerl fixiert, dann kann dem Dressiersack nichts entweichen. 😉
(Die Fotoqualität ist leider sehr bescheiden, aber ich denke man kann das Wesentliche erkennen.)

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Noch ein Tipp:
Damit nichts auslaufen kann, den Spritzsack gleich hinter der Tülle verdrehen.

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Schluss mit dem Verrutschen von Backpapier auf Backblechen bzw. auf der Arbeitsfläche.
Ganz wenig Wasser auf das Backblech oder auf die Arbeitsfläche auftragen, mit der flachen Hand verteilen (oder etwas Wasser mit dem „Blumenspritzerl“ aufsprühen) und Backpapier auflegen.
Vorteil gegenüber dem Ratschlag an den Ecken kleine Teigtupfer aufzutragen ist, dass das Reinigen des Blechs entfällt und eine vollflächige Haftung gewährleistet ist.

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Entgegen der Beschreibung, die in den meisten Rezepten angeführt wird, den Mürbteig für das kühle Rasten zu einer Kugel zu formen, fülle ich den Teig in einen Frischhaltebeutel.
Je nach Menge oder gewünschter Dicke schlage ich den befüllten Beutel um, drücke den Teig mit der Hand zu einer Platte, gehe einmal kurz mit dem „Nudelwalker“ drüber und lege das flache Paket (auf eine ebene Fläche!) in den Kühlschrank.
Anstelle der harten, kalten Teigkugel ist die flache Teigplatte nach wenigen Minuten auf Verarbeitungstemperatur und das schwerfällige Plattwalzen der Teigkugel (die dann an den Seiten meist auch noch unschöne Risse bekommt) kann entfallen.
Der Teig kann nun ganz einfach zur benötigten Stärke ausgerollt werden.

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Haselnüsse schälen
Haselnüsse auf einem Backblech im Rohr ca. 20 Minuten bei 140 °C Umluft oder 160 °C Ober- und Unterhitze hellbraun rösten, etwas überkühlen lassen.
Haselnüsse auf ein Hangerl (Geschirrtuch) geben, freie Seiten darüberschlagen und kräftig rubbeln.
EDIT: Wie ich gerade erfahren habe soll Frottee noch besser sein!

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Haselnüsse umfüllen und die abgerubbelten Schalenteile vom Tuch enfernen. Nüsse wieder drauf und nochmals rubbeln. Nach Bedarf den Vorgang wiederholen.

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Streuselteig drücke ich mit der Hand durch ein grobes Sieb, Spätzlehobel o.ä.
Je nach verwendeter Siebform entstehen gleichmäßige Streusel.

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