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bäckchen

Das Foto ist leider überhaupt nicht gelungen, konnte ich aber nicht wiederholen, da alles aufgegessen ist :-(.
Ein Glücksfall war, dass ich vor ein paar Wochen Kalbsbäckchen kaufen konnte. Diese habe ich eingefroren und darauf gewartet, dass es Sonntag wird, ich Fleisch essen kann und das ich ein Rezept finde.

Erst habe ich mich im Web umgesehen und da hat mich einfach nix angesprungen so wirklich.
Dann kam mir Gott sei Dank die Eingebung bei der lieben Turbohausfrau, meiner Kochgöttin, nachzusehen.
Tatsächlich fand sich da etwas das mir gefiel 🙂

Ich wäre aber nicht ich wenn ich nicht wieder kräftigst umgemodelt hätte.
Ihre Originalversion findet ihr im Link, das ist meine:

ca. 500 g Kalbsbäckchen, pariert
3 große Karotten
1/2 Sellerieknolle
1 rote Zwiebel
0,5 l Rotwein (hier ein Zweigelt aus dem Burgenland)
1/8 l Kalbsfond ( den hab ich aus den Parüren der Bäckchen selbst hergestellt, mehr war nicht drin;-))
Thymian, Knoblauch, Chiliflocken 🙂
Eventuell etwas Schlagobers, Sahne oder Sauerrahm für die Sauce
Sonnenblumenöl

Ich habe die Kalbsbäckchen gesalzen und gepfeffert und dann im Fett scharf angebraten, das gewürfelte Gemüse dazu, gewürzt und mit dem Rotwein und dem Fond abgelöscht.
Dann habe ich das Ganze in meinen Tupper Ultra (der hat sich gefreut, der war schon jahrelang nicht mehr im Einsatz) umgefüllt, Deckel drauf und in den Backofen bei 135°, mein Programm für solche Sachen nennt sich Infrabraten (AEG Multibackofen).
3 Stunden hab ich mich nicht gekümmert um das Töpfchen, danach war alles weich und zart.
Ich hab das Fleisch rausgenommen, den Rest mit meinem Pürierstab püriert und ganz wenig Obers reingegeben, etwas nachgewürzt und mit den Spätzle serviert. 2 frische Knobzehen kamen auch noch dazu.

Sehr empfehlenswert solche Bäckchen, wenn ihr mal welche bekommt, greift zu und nehmt euch Zeit für dieses Gericht.

Für die Spätzle gibt’s heute kein Rezept, weil ich einfach Milch, Eier und Mehl mit Salz abgemischt habe 😉 ohne zu messen.