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UPDATE:
Es wurden alle aufgegessen, 5 von 7 Testern hats geschmeckt wenn es auch keine Begeisterungsstürme ausgelöst hat, eine (Tochter grrr) hat einmal abgebissen und dann dankend abgelehnt.
Fazit: Muss man nicht nochmal machen

cake pops 1

cake pops 2

Cake Pops sind keine Pralinen, das weiß ich, aber nachdems ein Versuch ist, packe ich es hier einfach dazu ;-).

Angelehnt nach einem Rezept aus der Frisch gekocht von Billa, wo ich aber, wie man bei mir schon gewöhnt ist, wieder mal abgeändert habe, als ob der Teufel hinter mir her wäre, habe ich heute den Cake Pops Versuch gestartet.

Erstmal stellt man ein Bisquit her aus:
5 Eier (ich hatte wieder Bauerneier, daher waren die riesengroß)
100 g Mehl glatt
75 g Zucker, Vanillezucker

Die ganzen Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker sehr schaumig rühren, das sollte eine richtig dicke weiße Masse werden, das Mehl reinsieben und bei 170° Ober/Unterhitze ca. 10 Minuten backen. Erkalten lassen.

Die erkaltete Bisquitplatte in eine Schüssel zerbröseln, dann hab ich dazugegeben:

6 Esslöffel Mandarinenkonfitüre aus Menton (solche Sachen bekommt man von Eltern die dauernd rumreisen, die schmeckt sooo gut und fruchtig)
4cl. Cognac
4 cl. 80% Rum
200 g Mascarpone
100 g geschmolzener Nougat.
Alles miteinander verkneten, sieht dann in etwa wie eine Punschmasse aus.

Diese formt man in Kugeln, oder wie die Zeitschrift auch genauer ausführt sticht Herzen aus oder so (kreisch das kann ich doch nicht).

Das ganze sollte man dann auf weiße Spieße stecken (ich hab keine weißen, und die Grillspieße aus Holz will ich nicht dafür hernehmen.)
Bei mir liegen die netten Teile daher nur auf Staniolpapier, bevor sie ins Kältebad auf den Balkon kommen.

Und dann geht’s ans Verzieren, es wird vorgeschlagen Eiweißglasur rot zu machen (mit der Farbpasta zb), Zitronenglasur herzustellen (gibt’s auch fertig bei Zehrer.at) und noch alles mögliche. Meine liebe Familie möchte aber beim Bekannten bleiben, daher werden meine Kugeln in Milchschokoladekuvertüre und in Weiße Kouvertüre getunkt, die ich jeweils mit ein bisschen Kakaobutter versetzt habe. Dafür bekamen sie auch rote Herzel, roten Zucker und passend zur beinhalteten Mandarinen Konfitüre auch noch orange Deko aus Orangenkuvertüre.
Der Fantasie, die bei mir nicht sehr ausgeprägt ist, sind da keine Grenzen gesetzt denke ich.

Sie sind ganz nett gelungen, gekostet hab ich noch keines, das werden wir am Abend nachholen.

Aber mein erster Fazit, für diese Rummacherei kann ich auch Pralinen machen und die sind halt etwas „Besonderer“ als solche zerquatschten Kuchen.
Aber vielleicht ändere ich meine Meinung wenn sie verkostet wurden 😉