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UPDATE:
Der Nusstrudel ist wirklich gut gelungen, schmeckte auch gestern noch super saftig.
Beim nächsten Mal würde ich die Menge der Fülle verringern, und den Teig nicht so dünn ausrollen, dann sieht er auch so gut aus, wie er schmeckt.
Mein Testesser und ich sind trotz der Hässlichkeit angetan.

nussstrudel 2
wie man sieht ist das Ganze bei mir etwas dunkel geworden, ich hab nach 22 Minuten die Temperatur auf 160°zurückgedreht und mit Alufolie abgedeckt.

nussstrudel 3
Der Strudel ist aber echt lecker, sage nicht ich sondern mein Ehemann, der wohl heute ebenfalls seine Diät für fast beendet erklärt hat,…lol

Von der Herstellung der Walnussmilch
hatte ich ja noch die Nussreste da, da ist mir eingefallen, dass ich schon seit vor Weihnachten Nussstrudel machen wollte. Das war also die Gelegenheit diesen Rest aus dem Kühlschrank zu kriegen.

Viele haben ja richtiggehend Angst vor der Herstellung von Germ(Hefe)teig, so wie ich ihn mache kann das jedes Kleinkkind das lesen kann, mir ist noch nie ein Teig misslungen.

Also unbedingt mal ausprobieren.

Zutaten für den Teig:
300 g glattes Mehl
30 g frische Germ (Hefe)
4 Esslöffel Zucker, oder mehr wenn man den Teig auch süß möchte
150 ml Milch
80 g Butter
2 Eidotter (klar ev. aufheben für Makronen oder dergleichen)
1 Dotter und etwas Milch zum Einstreichen des Strudels
ein paar Brösel Salz, Schale einer Bio Zitrone, Vanillezucker

Zuerst die Milch mit der Butter erwärmen, somit hat man die Butter auch gleich in der richtigen Konsistenz.
In einer großen Schüssel 300 g Mehl, den Zucker und die Geschmacksstoffe sowie die Dotter und der Germ verbröseln.
Die lauwarme Buttermilchmischung dazugeben und mit dem Knethaken des Mixers (oder Küchenmaschine) ca. 10 Minuten auf höchster Stufe kneten, viel länger sollte das nicht sein, man kann Hefeteig auch überkneten..

Diesen Teig lässt man dann gehen, an einem warmen Ort, zugfrei sollte er sein meinte man früher, ich hab noch nie was gemerkt auch wenn das Fenster mal offen war im Sommer:-), dass der Teig nicht aufginge gescheit.
So alle halbe Stunde knete ich den Teig nochmal durch.
Bei mir ging er heute zwei Stunden vor sich hin, der Backofen war eh schon an weil ich Bisquit für die Cake Pops gebacken habe.

In der Zwischenzeit bereitet man die Fülle zu:

ca. 400 g fein gemahlene Walnüsse
ca. 1/2 l Milch (je nachdem wie die Nüsse aufnehmen, das muss man ausprobieren bis die Fülle schön streichfähig ist, ich hab hier den Rest von ca. 1/4 l von der Walnussmilch genommen, der REst normale Kuhmilch)
Zucker nach Geschmack, bei mir warens 6 Esslöffel Rohrzucker und 1 Esslöffel selbstgemachter Vanillezucker
1 Esslöffel Honig (bei mir Mandarinenhonig aus Kroatien)
1 Stich Butter
2cl Rum (80%)
wer mag Zimt, den mag ich im Nussstrudel aber nicht

Die Milch erwärmen, Butter rein so dass die sich mal verflüssigt, danach alle Zutaten einrühren, abschmecken und gleich vom Herdziehen. Ein bissl quellt das noch nach, also ev Milch zugießen:-)

Den Teig in ein Rechteck ausrollen, die erkaltete Fülle darauf verteilen, dann die Enden einschlagen und einrollen.

Das Ganze auf ein Backblech hieven und mit Eidotter-Milchgemisch einstreichen, mit einer Backnadel Löcher stechen, sonst platzt der Strudel im Rohr.
UPDATE: wie man sieht ist er bei mir trotzdem geplatzt, ich hab den Teig wohl zu dünn ausgerollt oder einfach war es zuviel Fülle für den Teig.
Danach nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Bei 170° Ober-Unterhitze backen, das dauert ca 30 Minuten, je nachdem wie groß das Rechteckt ausgerollt wurde und wie dick der Strudel danach ist.
Bei mir dauerts ca. 30-45 Minuten, ich werde berichten wenn ich ihn aus dem Backrohr hole.

So sieht er aus bevor er ins Rohr kommt:

nussstrudel 1